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Singer/Songwriter
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'German Recordings' geht gar nicht, weder als ironische Anspielung noch als Anspruch. Natürlich wollte Gunter Gabriel immer der deutsche Johnny Cash sein aber besser war er immer er als der deutsche Gunter Gabriel. ‚Vor Dir steht im Regen was von mir übrig ist...’ und dass ist nach einem wahrlich turbulenten Leben gottseidank noch eine ganze Menge. Anders als Westernhagen mit seinen pseudopoetischen Plattitüden hat ja Gabriel wirklich was zu sagen und vor allem zu singen. Von der Last aller Schlager- und Macho-Attitüden befreit gehen diese Songs als etwas frühes Resümee in Ihrer Klarheit und Direktheit wirklich unter die Haut. Über den Einsatz von Streicherteppich und Backgroundchören kann man geteilter Meinung sein. Spätestens hier werden die Pfade von Johny Cashs grandiosem Spätwerk verlassen, nicht unbedingt zum Schaden dieser grandiosen Produktion. Zumal Wolfgang Stach nun wirklich kein Rick Rubin ist. Schade vielleicht dass Gabriel nicht wenigstens einen seiner alten Songs neu aufgenommen hat statt des überflüssigen Peter-Fox Übergriffs, von dem sich ja erst noch herausstellen wird ob den in 40 Jahre überhaupt noch jemand kennt. Was macht eigentlich Steffan Waggershausen? |
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Ohne Haarspray Singer/Songwriter-Album, dessen Stil man am besten mit Folk-Reggae bezeichnen könnte. Für alle geeignet, die den Sommer noch etwas nachklingen lassen wollen. Wer Aimee Allen aus dem Soundtrack von “Hairspray” kennt wird sich wundern, das dies hier eher folkig-lässig klingt, vielleicht am ehesten mit Jack Johnson vergleichbar. |
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Klassisches Folk-Album dem die shärische psychedelische Note der sonstigen New-Folk Heroen a la Devendra Bernhardt oder Joanna Newsom (mit der sie auch befreundet ist) fehlt. Es sind eher melancholische, unaufgeregt gesungen Lieder, der ein wenig mehr Instrumentales Umfeld gestattet wurde als dem etwas spröden Debüt ‚Pirate's Gospel’ von 2006 und deren Stil sie selbst mit Gospel-Folk beschreibt. |
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The London Recodings Man hätte ja auch ins Studio gehen können und altersweise und schicksalumflort die alten Songs im spärlich arrangiertem Gewande als Lebewohl an die Welt ins Mikrophan raunen können. Hätte man, aber so hoch sollte die ganze Sache gar nicht aufgehägt werden. Der Mann hat sich, zur heutigen Zeit passend, einfach an der Börse verzockt und da man mit Tonträgern heute kein Geld mehr verdienen kann, wurde es halt eine Tounee, die für alle, die das Glück hatten dabei sein zu dürfen, zur Sternstunde wurde. Alle Songs, besonders die so grottig produzierten aus den 80ern wurden hier in ihrer ganzen schöheit vor der andächtig lauschenden Gemeinde ausgebreitet. Man kann Leonhard Cohen ja als einen früh gereiften bzeichnen, der mit Ende 20 schon etwas altersweise klang, was damals manchmaletwas aufgesetzt wirkte. Die Zeit haben dieses Liedern gut getan und es bedarf keiner interpretatorischen Mäzchen, um diese schönheit zu zeigen. Natürch fehlt Jennifer Warnes und manchmal sind die Damen im Background etwas laut - That's Life! |
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Bitte nicht „Over The Raighnbow” möchte man bei ersten Blick auf die Titelliste ausrufen und siehe da: hat ja gar nicht weh getan! Als Bossa Nova geht der ansonsten zu Tode genudelte Klassiker so was von in die Beine, dass es schon wieder Spaß macht, zumal dies auch der einzige Song auf dieser Scheibe ist, der nicht von der 23jährigen mit dem vielversprechenden Vornamen und dem bezauberndem rollendem R stammt. Ganz so melancholisch wie das Debüt geht’s diesmal nicht zu, was sicher daran liegen mag, dass "Worrisome Heart" sehr stark von einem Unfall geprägt war, der überhaupt erst dazu geführt, dass Melody Gardot anfing eigene Songs zu schreiben. Als Produzenten waren diesmal die Legende Larry Klein und Arrangeur Vince Mendoza mit von der Partie, was aber glücklicherweise nichts an der gewohnt sparsamen Begleitung geändert hat. Schöne Songs zwischen Jazz und Pop, die zu Herzen gehen und auch fröhlich stimmen. Genau das richtige für diesen Frühling! |
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Lieder aus dem Schatten Freunden audiophiler Aufnahmen kennen Sara K. sicher schon seit längerem, denn während der 10jährigen Zusammenarbeit mit dem kleinen, feinen New Yorker Chesky Label sind einige wunderbare Alben entstanden im Bereich zwischen Singer/Songwriter und Jazz. Dies konnte beim deutschen Stockfisch-Label nahtlos fortgesetzt werden, wenn auch ihr langjähriger Begleiter und Komponist Chris Jones kürzlich verstarb. So erscheint diese wunderbare Platte vielleicht noch eine Spur melancholischer als sonst. Ansonsten, wie bei Stockfisch gewohnt, ein glasklarer SACD-Sound mit wunderschönen Songs, bei denen sich Sara K. wie gewohnt auf Ihrer 4-Saitigen (Bass-) Gitarre begleitet, spärlich unterstützt von eine kleinen, fast möchte man sagen, Kammerorchester. |
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Eine entspannte Reise ins ich Wurde Madeleine Peyroux bisher als Wiedergängerin von Billie Holiday wahrgenommen versucht sie auf ihrem 4.Album den Sprung zum Singer/Songwriter und legt nun erstmalig eine Produktion mit ausschließlich selbst geschriebenen Stücken vor. Der Titel des Albums selbst ist schon ein Hinweis darauf dass hier viel Persönliches preisgegeben wird. Ist der Titelsong noch eine schöne lockere Jazz-Country-Ballade mit Holiday-Feeling, stellt sich nach dem 5.bis 6. unmerklich das Bedürfnis nach einem ordentlichen Knaller aus der Mottenkiste der Jazz- oder Pop Standards ein. Was daran liegen mag, dass dieses Album durchweg wohltemperiert daherkommt. Große Ausbrüche vermisst man leider, so dass man sich doch gelegentlich beim weghören ertappt. An den hochkarätigen Produzenten Larry Klein und Walter Becker (Steely Dan) kann es eigentlich nicht gelegen haben. |
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Eher Kuscheltier als Biest Eine New-Folkplatte die gleich von Anfang an gute Laune macht ist in diesem seelenschweren Genre doch eher selten. Doch hier wird des öfteren gepfiffen was das Zeug hält und die 60er und 70er schauen auch mal um die Ecke. Andrew Bird surft nun schon die achte Scheibe mit auf der Welle der neuen Folk Heroen vom Schlage eines Will Oldham oder vielleicht doch eher nebenher. Dafür werden hier die Grenzen zu Pop und Rock ordentlich ausgelotet. Besonders der Einsatz der Streicher ist oft beeindruckend. Dieser Scheibe sind viele neugierige Hörer mit offenen Ohren zu wünschen. |
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Der alte Mann und das Cello ist es ein Fluch, sein Leben lang mit einem einzigen Auftritt identifiziert zu werden, oder war dies die Chance seines Lebens? Gleichviel, Richie Havens hat die Aufmerksamkeit, die Ihm durch sein furioses Opening des Woodstock-Festivals damals ohne Zähne und mit einer Gitarre, die drohte jeden Moment unter den exstatischen Schlägen des fast dreistündigen Auftritts auseinander zufallen, gut genutzt und viele nützliche Dinge angeschoben. In der Reihe der Folk-Veteranen legt nun auch Havens ein Alterswerk vor, dass milde gestimmt und vorsichtig optimistisch da Leben betrachtet. Seine Gitarren können mittlerweile auch beruhigter dem nächsten Song entgegensehen, denn hier wird mehr gestreichelt als geschlagen. Schöne neue Songs und Coverversionen von Won't Get Fooled Again (Who), Live In Balance (Jackson Browne) und The Great Mandala (Peter, Paul & Mary). |
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Wenn das Cover auch etwas anderes erzählen möchte, und wenn Titel wie "Sexy Lover Boy" vielleicht auch ironisch gemeint sein sollen: So richtig ablegen kann Annette Louisan ihr Lolita-Image auch diesmal nicht. Trotzdem ist diese swingende Mischung aus Pop, Jazz, Schlager und Chanson immer noch originell. Da wechseln sich pubertäre Ausfälle (siehe oben) mit Momenten echter Betroffenheit und gut gelaunter Tagesbegleitung ab. Zusammen mit Roger Cicero, wird hier so was wie eine neokonservative Großstadtbohéme musikalisch illustriert, die unverkrampft da weitermacht wo Vorgänger wie Hildegard Knef, Klaus Hoffmann aber auch Manfred Krug ihre großen Fußabdrücke hinterlassen haben |
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"I guess I'm too Scandinavian" singt die Norwegerin im Titelsong ihrer neuen CD und hat mit dieser Vermutung in sofern recht, dass ihr der ganz große Durchbruch sicher auch diesmal nicht gelingen wird. Das wäre auch schade, denn dieser nordische Blues ist, gerade weil er nicht Massentauglich ist , so berührend. Sparsamste Orchestrierung dominiert von Folkgitarre und Klavier und von Streichern kammermusikalisch untermalt bringen die Schönheit dieser Songs und so manches Zuhörerherz zum schwingen. Ein würdiger Nachfolger des aufsehenerregenden Vorgängeralbum A Temporary Dive, dass zum Teil sogar noch übertroffen wird. Der Winter kann kommen! |
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Zwei Dinge werden auf den ersten Blick klar: Endlich gibt es wieder Newcomer-Indiefolk von der britischen Insel und besonders In ist man, wenn man dabei auch noch für ein paar Tage in Berlin vorbeischaut. Der Hinweis aufs Deutsche Theater auf dem Cover geht allerdings ins Leere. Warum es so lange gedauert hat bis mal wieder eine so gute Folkplatte über den Kanal schwappt ist rätselhaft, denn es gibt hier wahrlich eine große Tradition zu beerben. Ein neuer Nick Drake ist Johnny Flynn allerdings schon deshalb nicht, weil dieser viel zu gutgelaunt daherkommt und auch der Anhang „& the Sussex Wit“ macht deutlich, dass hier gemeinsam musiziert wird und dies, dass es eine Freude ist! |
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Melancholischer Folk-Pop Wenn an dieser Stelle schon des Öfteren von nordischen Sirenen die rede war, so gehört die 31jährige Isländerin zweifellos dazu. Ihr durch den Gollum-Song im Herr der Ringe-Soundtrack unterstützter Erfolg des Albums Fisherman’s Woman machte Emiliana Torrini schlagartig über die Folk-Gemeinde hinaus bekannt. Nach einer dreijährigen Pause kann man sich an einem entspannten Album erfreuen das auch durchaus rockig daherkommt und auch vor Reggae-Einlagen nicht halt macht, ohne natürlich die erwarteten Gitarrenballaden vermissen zu lassen. |
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Endlich erscheint das Doppel-Album "Tell Tale Signs", mit der Bob Dylan die hoch gelobte "Bootleg Series" fortsetzt. "Tell Tale Signs" enthält bislang nicht gehörte und rare Studioaufnahmen aus der großen Schaffensphase des Künstlers seit seinem 1989er Comeback-Album "Oh Mercy". Auf der Doppel-CD sind 27 Songs, darunter neben zuvor unveröffentlichten Aufnahmen auch einige alternative Versionen von Songs, die auf "Time Out Of Mind", "Love And Theft", "Modern Times" und "Oh Mercy" zur Veröffentlichung gekommen waren. Eine spezielle Deluxe-Ausgabe enthält zusätzlich eine dritte CD (insgesamt 39 Songs) sowie zwei Hardcover-Bücher. SONY BMG
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Kanada, Land der guten Songs! Auch wenn solche Heroen wie Neil Young und Joni Mitchel (noch sehr lebendige) Geschichte sind, gibt es eine jüngere Generation von Singer/Songwritern, die diesen Vorgängern keineswegs nachstehen. Eine der jüngeren Vertreterinnen ist die 29jährige, in Ottawa aufgewachsene Kathleen Edwards. Zwischen Folkrock, Country und einfach guten Songs überzeugt besonders eine unaufgeregte aber keineswegs unterkühlte Stimme. Einfache Lieder, die gerade deshalb unter die Haut gehen da sie fast by the way gesungen sind nicht ohne Ironie und gelegentlicher Trauer. |
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Debüt der in Nashville lebenden Singer/Songwriterin, locker hingesungen zwischen Rockigen County-Klängen und folkig-jazzigen Balladen mit einer einprägsamen Stimme der man von ihren Vorbildern Joni Mitchell, Billie Holiday and Nina Simone wenig anmerkt. Vielleicht für Rockfans zu liedhaft und den Folkfans zu rockig auf jeden Fall geeignet für Freund gut gemachter Songs. |
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Die neue British Invasion, begonnen mit der Skandalnudel Amy Winehouse, aber auch mit vorzüglichen Soulstimmen wie Duffy und Adele findet hier seine sanfte Fortsetzung mit einer Songwriterin, deren Lieder zuweilen klingen, als hätten sie gut und gern 30 oder 40 Jahre auf dem Buckel und diese auch überlebt, so dass die „echten“ Oldies dazwischen gar nicht auffallen. Geboren und aufgewachsen in Peru als Tochter britischer Missionare kam Beth Rowley als 15jährige nach Bristol und gründete dort sofort eine Schülerband, ausgerüstet von der väterlichen Liebe zu Woody Guthry und Bob Dylan, der hier auch mit „I Shall Be Relesed“ vertreten ist. Ansonsten gibt es eine bunte Mischung aus Blues Oldies-Pop und Country, manchmal vielleicht etwas unbedarft drauflosmusiziert, auf jeden fall aber gute Laune verbreitend. |
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Kleine Stimme - große Wirkung. Man muss fürwahr lange zurückdenken, um sich einer Musik-Epoche zu entsinnen, in der Singer/Songwriterinnen weltweit so hoch in der Gunst der Musikfans standen wie derzeit z. B. Sara Bareilles. Und deshalb sollte man sich auch vom Titel von Sara Bareilles neuem Album nicht täuschen lassen. Denn, das stellt auch die "New York Times" fest: "Sara Bareilles ist alles andere als eine 'Little Voice'. Sie verfügt über eine kraftvolle, großartige Stimme, die perfekt zu ihren Jazz-inspirierten, souligen Popsongs passt." SONY BMG |
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Diamond unplugged, die Zweite Wiedermal hat der Klangauberer Rick Rubin nach dem Muster von Johnny Cashs American Recordings dem Altmeister in der bewährten Unplugged-Manier einige wunderbare Songs entlockt, die anders als bei Cash ausnahmslos Neukompositionen sind und das Können des Songwriters eindrucksvoll unter Beweis stellen. Da hat einer tatsächlich noch was zu sagen und zwar so, dass der Popstar der 70er Jahre der seine damals schon beachtlichen Songs in schwülstige Arrangements und Glitzerjäckchen (vom schrecklichen Künstlernamen ganz zu schwiegen) verpackte, völlig in Vergessenheit gerät. Dass es der mittlerweile 67jährige es ausgerechnet mit diesem nachdenklichem, eher altersweisen Album zum ersten mal auf den Platz 1 in den Charts schafft zeigt, wieviel sich in den letzten 40 Jahren geändert hat. Man darf sich anlässlich dieser Scheibe ruhig mal wieder ein Gläschen guten Whisky genehmigen. |
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Eine fesselnde Stimme, ein aufwühlendes Klavier und eine sanfte Akustikgitarre, dazu Melodien, Worte und Magie: Willkommen in der expressionistischen Cabaret-Welt von Lonely Drifter Karen. Bei der in Barcelona lebenden Österreicherin Tanja Frinta, die sich hinter Lonely Drifter Karen verbirgt, zeigen Kindheitsbesuche von Musicals und Varietétheatern in Wien eine lang anhaltende Wirkung. Angereichert durch den späteren Konsum von Folk, deutscher Kabarettmusik und Punkrock begann Tanja Frinta, eigene Songs zu schreiben und in einer Indie-Girlgroup zu spielen. Nach einer kleinen Odyssee durch Europa traf sie schließlich in Barcelona auf den Pianisten Marc Melià Sobrevias und den Schlagzeuger Giorgio Menossi, mit denen jetzt „Grass Is Singing“ entstand. Neben den wundervollen Melodien sind es vor allem die Texte, mit denen uns Lonely Drifter Karen verzaubert: Etwa wenn Füße zu Jojos werden, Mädchen zu Elefanten und das Gras manchmal wirklich singt. |
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Musik als Therapie Sicher würde sich diese Musik heute anders anhören, hätte Melody Gardot, die tatsächlich so heißt, mit 19 Jahren nicht einen folgenschweren Verkehrsunfall gehabt, der sie mehrere Monate ans Bett fesselte, so manches im Leben relativierte und von dem sie sich bis heute nicht richtig erholt hat. Sanfte junge Sängerinnen im Niemandsland zwischen Jazz, Blues und Folk gab es in den letzten Jahren ja so einige, auch mit zum Teil beachtlichem Erfolg aber diese hier ist etwas anders denn eine schmerzliche, fast meditative Note bestimmt alle Ihre Songs, anders als zum Beispiel bei Norah Jones, mit der sie oft verglichen wird und die dagegen wie ein Glückskind wirkt. Auf Grund einer nervlich bedingten Lichtempfindlichkeit ist die Sonnenbrille von Melody Gardot kein modisches Accessoire sondern notwendig und so scheuen diese zarten, wenig spektakulären Songs das grelle, expressive und laute und wirken eher gedämpft, schleichen sich unter die Haut und bleiben dort noch lange zurück. |
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 „Spirit“, der nachdenkliche und humorvolle Blick auf das Leben Klaus Hoffmanns neues Album erzählt vom ewigen Kreislauf, vom ewig Menschlichen, von dem, was uns immer wieder einholt. Musikalisch und inhaltlich facettenreich beleuchtet Hoffmann den universellen, immerwährenden, allgegenwärtigen Einfluss des Gestern auf das Heute und zeigt den Geist, den wir in uns tragen, den wir weitergeben. |
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Der Titel des Albums führt ein wenig in die Irre. Mit „I Am The Man“ meint Simone White offenkundig nicht sich selbst. Zumindest nicht direkt. Denn die Folk-Pop-Sängerin aus dem sonnigen Kalifornien beeindruckt auf ihrem zweiten Album (dem ersten für das englische Label Honst Jons) mit herzerweichenden, melodischen Folksongs, denen jedes männliche Gehabe abgeht. Begleitet von Gitarre, Piano, gestrichenem Schlagwerk und dem schönsten Posaunensound diesseits von Calexico gelang der auf Hawaii geborenen Singer/Songwriterin mit „I Am The Man“ der ganz große Wurf. Indigo |
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Die neue Stimme Schottlands Wer diese Somgs einmal gehört hat und nicht völlig abgestumpft ist, wird sie nicht so schnell aus dem Kopf bekommen. Zu eindringlich ist bei aller elfenhaften Zaghaftigkeit dieser Ton der nur sparsam von Gitarre und gelegentlichem Piano begleitet wird. Die nun schon 4. Platte der 37jährigen schottischen Lidermacherin geht einem gerade deshalb so unter die Haut, weil nichts von der Vollkommenheit dieser Songs ablenkt. Wer den Glauben an die britische Folkmusik wiedergewinnen will sollte hier unbedingt zugreifen.
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Van Morrison ist ohne Frage einer der wichtigsten Songwriter des letzten Jahrhunderts,
denn in den vergangenenen fünf Jahrzehnten hat er die Musikwelt wie kaum ein Anderer geprägt. Jetzt erscheint mit "Keep It Simple" sein 35. (!) Album. Und der Mann, den Bob Geldof einst als „das einzig wahre musikalische Genie in Irland“ bezeichnete, kehrt mit "Keep It Simple" zu der Maxime zurück, die der Titel des Albums verspricht: Eine durch und durch schlüssige LP, die mit hinreißenden Songs besticht, emotionalen Stücken, die tiefsinnig und einfach nur wunderschön sind – und obendrein kann man auf „Keep It Simple“ auch Vans einzigartiges Saxophonspiel genießen. |
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Country-Gott Willie Nelson nimmt erneut das ihm nur zu eigene Thema des Western-Outlaws auf. Sein neues Album produzierte er gemeinsam mit dem Country-Singer-Songwriter Kenny Chesney, was nach seiner jüngsten Zusammenarbeit mit Ryan Adams erneut eine Überraschung ist. Momente für die Ewigkeit sind das düstere „Gravedigger“ und das ironische „Why Don´t You Think I´m Funny Anymore“. Der Titeltrack ist das Cover eines Kris Kristoffersen-Songs, und Nelson glänzt mit seiner Adaption von Bob Dylans „Gotta Serve Somebody“. Universal Music |
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Peinlich wenn man über einen blöden Werbespot eine Sängerin entdeckt, die natürlich "alle" anderen längst kannten. Werbespots machen durch ihre platte Aussage und ihren eindeutigen Zweck die Musik immer klein und nehmen ihr damit ihre Seele und ihren Zauber. Deshalb wäre es sicher schöner, wenn man sich den tollen Song „Too Long“ anhören könnte ohne dabei an Notebooks zu denken. Aber es sind noch mehr und noch viel bessere Songs auf dieser Scheibe der aus Tunesien stammenden israelischen Liedermacherin, die teils in französisch, hebräisch und englisch singt. Berückende Melodien, zart und eindringlich gesungen und sparsam begleitet, die einen sehr bald der Gute-Laune-Terror vergessen lassen. Schön, dass wir sie wenigstens so entdeckt haben. |
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Eine nette Aufregung Der Name stammt aus dem "Sommernachtstraum" und erinnert an eine Schülerband, die Alison Sudol, wie die Singer/Songwriter in wirklich heißt, heute eher als Jugendsünde abtut. Dass eine 22jährige Lieder schreiben (und dann auch noch singen) kann, die einen wirklich berühren ist vielleicht nicht besonders neu, überrascht einen in der Menge in der die jungen Talente die zur Zeit aus allen Ecken zu kommen scheinen dann doch. Bei so großer Konkurrenz ist dann sicher hilfreich wenn man Harre hat die wie ein Feuer leuchten. Sudol begleitet sich selbst am Piano, geschult an derzeitig gängigen Mustern manchmal etwas an Coldplay erinnernd untermalt von großem Streicher-Pathos. Im Habitus zwischen zart und kraftvoll bisweilen etwas pubertär verzweifelt, aber immer hörenswert.
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Vier Jahre nach ihrem wunderbaren „Canadian Songbook“ Hymns Of The 49th Parallel meldet sich k.d. lang mit ihrem neuen Album Watershed zurück. „Watershed fasst all das zusammen, was ich bisher getan habe – es gibt ein bisschen Jazz, ein bisschen Country, ein bisschen vom Ingénue-Sound und einen leichten brasilianischen Touch. Es repräsentiert die Art, wie ich Musik höre, die ganze große Vermischung von Genres“, so charakterisiert k.d. lang das neue Album, mit dem sie zum ersten Mal seit „Invincible Summer“ (2000) wieder eigene Songs vorlegt.Zum ersten Mal tritt k.d. lang auf Watershed auch als alleinige Produzentin in Erscheinung. Unterstützt von ihrem alten Bekannten und Programmer Lynne Earls, ließ sie das Album sozusagen organisch wachsen: Zuerst spielte sie allein Demos auf und vertiefte sich nach und nach in die Produktionstechnik, so dass ihre Kenntnisse mit ihren Songs wuchsen... |
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Jetzt kann man Jack Johnson auch im Winter hören! kaum ein Interpret der sonst eher schwermütig verschwiemelten neue Folkszene wirkte so unbeschwert, gut gelaunt und unkompliziert wie Jack Johnson, zuletzt standesgemäß als junger Vater mit Kinderliedern. Da hatte jemand einfach Spaß am Leben und wollte dass möglichst viel daran teilhaben. Das dieses Konzept aufging hat der mittlerweile 33jährige Hawaiianer sicher seiner unprätentiös-sympathischen Ausstrahlung zu verdanken. Doch ach, auch am Sonnenparadies gehen die Schattenseiten des Lebens nicht vorbei und so schleichen sich auf dieser Scheibe wehmütige, nachdenkliche Klänge unter die immer noch eingängigen leichten Melodien, die auch schon mal von härteren Gitarrenklängen (schon auf dem Cover ist etwa Stratocaster-artiges zu sehen) untermalt werden. All dies bekommt dem hervorragenden Songwriting und verleiht Jacksons Musik die Tiefe, die seinen früheren Aufnahmen zuweilen fehlten |
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Die großartige Songwriterin erweist sich auch als Meisterin der Interpretation Fast genau zwei Jahre nach der Veröffentlichung von „The Greatest“, das weltweit 2 Millionen mal verkauft wurde, liefert uns Chan Marshall aka Cat Power einen mehr als würdigen Nachfolger. Es ist ihr zweites Album mit Coverversionen - als Ehrerbietung an Künstler, die sie beeinflusst haben. Die Auswahl reicht dabei von James Brown, Johnny Cash, Jessie Mae Hemphill, Billie Holiday bis Frank Sinatra. Sogar ein eigener Song erhielt eine neue Verpackung, und Bob Dylan wurde nicht nur gecovert sondern auch mit dem neuen “Song To Bobby” noch besungen. ... |
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The Swell Season ist das Resultat des Teamworks zwischen GLEN HANSARD, der mit THE FRAMES zu Ruhm (und weniger Reichtum) gelangte, und der tschechischen Sängerin und Pianistin MARKETA IRGLOVA. Das Album ist voller emotionaler Kompositionen und erinnert an die Soloshows von GLEN HANSARD oder an ,For The Birds" der FRAMES. ,The Swell Season" bietet dem aufmerksamen Hörer einen Einblick in die emotionale Welt des GLEN HANSARD, die bei den FRAMES allenfalls durch ein Gittertor zu erahnen war. Nach dem gleichnamigen Roman von Josef Skvorecky befasst sich auch die musikalische Version von ,The Swell Season" mit dem Schmerz und der Hoffnung der Charaktere, die sich selbst im Weg stehen, dennoch auf die eine Liebe, die Licht in ihr Schattendasein bringt, hoffen. ,The Swell Season": Lebenshilfe nach GLEN HANSARD. |
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Die beiden müssen ihre Songs lieben. Nur so sind Intensität und magische Ausstrahlung dieser Aufnahmen zu erklären. Eddie Nünning, orchestraler Meistergitarrist, und Lara Schallenberg, Sängerin mit vielfarbiger Stimme, interpretieren auf „From A Wooden House“ ein kunstvoll gemischtes Repertoire zwischen Pop, Rock, Folk und Americana. Über Eddie Nünnings großartigen Texturen aus akustischen und elektrischen Gitarrenklängen schwebt Lara Schallenbergs mädchenhafte Stimme, die das gesamte vokalistische Ausdrucksrepertoire zwischen sanftem Flüstern und rauen Obertönen beherrscht. Tiefgehendes gegenseitiges Verständnis derMusiker und perfektes Zusammenspiel erzeugen eine selten gehörte musikalische Dichte. Nünning und Schallenberg machen sich die Kompositionen (u.a. von Sting, Neil Young, Joni Mitchell, James Taylor und Tom Waits) zu eigen und extrahieren aus ihnen eine bislang ungehörte musikalische Essenz. Kurz: Eine intime Traumbesetzung, die ein neues Universum des Zusammenspiels von Gitarre und Stimme öffnet. |
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Mit seinem Album "White Ladder" schaffte David Gray 2000 den Durchbruch; seitdem ist er einer der Superstars unter den britischen Songwritern. Aus "White Ladder" und seinen weiteren Alben "A New Day At Midnight" und "Life In Slow Motion" sind die schönsten, intensivsten und erfolgreichsten Songs auf "Greatest Hits" versammelt. Dazu kommen zwei neue Titel, produziert vom legendären Pink-Floyd- und Sex-Pistols-Produzenten Chris Thomas: "You're The World To Me" und "Destroyer" heißen sie - und zeigen einen David Gray in Bestform. Warnermusic |
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Mit seinem neuen Instrumental-Album lässt er den Zuhörer erneut begreifen, dass bekanntes Liedgut und moderne Sounds ein stimmungsvolles Ganzes ergeben und Lieder aus traditionellem Umfeld nicht betulich sein müssen. Diesmal liefern bekannte deutsche Volkslieder die Basis für die in stilvollen Pop mit leichten Jazz- und Gospel-Einschlägen gehüllten Bearbeitungen. Titel wie „Der Mond ist aufgegangen“, „Kein schöner Land“ oder „Heyo, spann den Wagen an“ klingen hier frisch und edel. Zwischen Bigband- und groovigem Swingstil nimmt sich Falk Jahrhunderte altem Liedgut an. Das Bonbon: Dieses Mal ist Dieter Falks neue CD kein reines Instrumental-Album. Mit dabei sind außerdem Senna von „Monrose“ und die Frankfurter Band „Rapsoul“, die mit ihrer Single „Erste Liebe“ die TOP 20 der deutschen Single-Charts gestürmt haben. |
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Bügerliches Nachdenken Als Produzent von Loudon Wainwright und Salomon Burk für dessen letztes Album er sogar einen Grammy erhielt ist Joe Henry besser bekannt als für seine eigenen Songs, mit denen er sich aber keineswegs verstecken muss, wie dieses Album eindrucksvoll beweist. Kraftvolles, eindringliches Songwrting, wie schon auf seinem letzen Platte aber diesmal etwas nachdenklicher, stiller aber auch im Duktus geradliniger und zurückhaltend begleitet mit Musikern wie Bill Frisell und auch Loudon Wainwright III. als Backgroundsänger. In „Our Song“ gibt Henry ein vorsichtiges Statement zur US-Politik ab, ein Lied das die Nähe zu den große Balladen von Bob Dylan und Tom Wayts nicht leugnen kann, sich aber keineswegs dahinter verstecken muss. |
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Einer der wichtigsten Interpreten des modernen Singer/Songwriter-Folk kehrt mit einem grandiosen neuen Album zurück: Unterstützt von Gästen wie Nanci Griffith, Lucy Kaplanski und Alice Peacock bietet Writing In Margins brilliantes Songwriting mit politischem Anspruch. |
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Begeisterndes Solodebüt von Sufjans Gitarristin – für Fans von Feist und Cat Power St. Vincent schreibt filmische Pop-Epen, die auch der Soundtrack zum Paris der Zwanziger Jahre sein könnten. Oder umgekehrt, ein Orchester voll purer Modernität – mit Jazzeinflüssen, Gospel-Blues, Southern Folk Music und klassischen Kompositionen – alles zusammen ergibt ihren einzigartigen Stil. „Marry Me“, ihr Albumdebüt auf Beggars Banquet, ist ein clever arrangiertes Sammelsurium aus Gitarre, Bass und pulsierenden Beats, die Annies elegante Sopranstimme begleiten. Horn und Streicher legen sich satt und metallisch über digitale Keyboardklänge während sich im Hintergrund stellenweise sogar Chorgesänge vermuten lassen. Die Songs beginnen voller Energie, verwandeln sich in verschnörkelte Post-Noise-Rock-Konstruktionen und klingen meist ruhig und sanft aus. Indigo |
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Die vierte CD, die Stockfisch mit der englischen Songwriter-Legende Allan Taylor herausbringt, nimmt eine Sonderstellung ein. Dies wird schnell deutlich, wenn man sich die Besetzungsliste der CD „Old Friends - New Roads“ anschaut: Hier erklingt Allan Taylor solo – Singer und Songwriter pur! Nur der Songpoet, seine Stimme und seine Gitarre (von drei klavierbegleiteten Gesangs-Titeln abgesehen).Sehr direkt aufgenommen und mit hoher Dichte gemixt, erklingt diese CD fast wie ein privates intimes Solo-Konzert von Allan für den Hörer. An dieser klanglichen und musikalischen Intimität werden nicht nur Allan´s „old friends“ ihre Freude finden. Stockfisch-Records |
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Als Meister der Single- und Akkordtechnik zaubert Michael ein melodisch- harmonisch und rhythmisch dichtes Geflecht. Melancholische und verträumte Passagen wechseln mit wuchtigen, fetzigen Neobop Ausflügen. Dave Samuels ist der ideale Partner für dieses Duo. Als langjähriges Mitglied von Spyro Gyra, durch seine Aufnahmen mit Gerry Mulligan, Oscar Peterson, Chet Baker, Stan Getz, Carla Bley, Pat Metheny, Frank Zappa, Arturo Sandoval, Paquito D´Rivera und weiteren Musikerpersönlichkeiten ist er aus dem aktuellen Musikgeschehen nicht wegzudenken. in-akustik |
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Am 8. September 2003 starb im Alter von nur 56 Jahren einer der schillerndsten, zynischsten und verrücktesten Storyteller, die der amerikanische Rock ‘n’ Roll je zu bieten hatte. Der große Zevon kämpfte zum Schluss wie ein Berserker gegen seinen Tod bringenden Lungenkrebs an, um sein letztes Album ‘The Wind’ noch rechtzeitig fertig zu bekommen. Wie wir wissen, ist ihm das auf wahrlich eindrucksvolle Art gelungen, er hat dafür zwei Grammy-Nominierungen erhalten, sich den Respekt seiner Fans und Kollegen auf ewig gesichert, sich einen würdevollen Abgang in den Rock ‘n’ Roll-Himmel verschafft. Monate nach dem Tod seines Vaters machte sich Jordan Zevon an die Arbeit, den umfangreichen Nachlass zu sondieren. Dabei fand er nicht weniger als 126 bislang unveröffentlichte Demoaufnahmen und Outtakes, aufbewahrt in einem Klavierkoffer. Auf ‘Preludes...’ kann die geneigte Nachwelt nun den besten und interessantesten 16 Titeln lauschen, exklusiv ausgesucht von Jordan und klanglich 24-bit digital überarbeitet... |
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Außergewöhnliches Singer-Songwriter-Album zwischen Melancholie und Zuversicht Verträumte Songs mit Texten, die sich zwischen Bestimmtheit und Surrealität bewegen, ein bewegender Mix aus Folk, Rock und Jazz, der eine überwältigende Stimmung schafft, die zugleich trauervoll und freudig ist! Beggars Group |
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Kleine, feine Folk-Chansons die unbedingt in die erste Reihe des Nouvelle Chanson gehören und in denen mehr steckt als man beim ersten anhören vermutet. Anders als viele Andere haben die Franzosen ihre Liedkultur und sind auch den einheimischen Interpreten treu geblieben. Das hat sicher neben den restriktiven, Radio-Gesetzen, dazu geführt, dass es in Frankreich heute eine reihe junger Interpreten gibt die auch gut zur New-Folk-Bewegung in England und den USA zu passen scheinen. Die sanfte Art der Globalisierung an deren deutschen Zweig leider erst sehr zarte Zweiglein wachsen. Wenn auch das Rad hier nicht neu erfunden wird machen die Lieder Lust auf mehr. |
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Das Resultat betrachtet Luka als einzigartig, denn „for once in my life I got to simply be a singer“. So schmeichelnd das Werk beim ersten Hören durch die schwebenden Sounds von Simon O’Reilly zu sein scheint, so vielschichtig gerät es bei öfterem Hören. Ist der Titelsong „Tribe“ (übrigens erstmals mit Backing Vocals von Luka’s Sohn Robbie) noch ein pastelfarbenes Kunstwerk mit gehauchtem Text und wunderbar gestrichenem Cello, klingen Momente von „Sounds“ wie einem frühen J.J.Cale Album entnommen, so kann man doch auch Ecken und Kanten wie beispielsweise in „Change“ mit seinem knirschenden keltischen backbeat entdecken. Vor allem anderen ist es aber auch Musik, die Stellung bezieht wie in „Lebanon“ oder der Spoken Word - Beat Poesie von „Homeless“, in der Luka Bloom über die Auswirkungen seines eigenen Lebensstils auf die Umwelt reflektiert. Mit „Tribe“ ist es Luka Bloom gelungen, seiner Diskographie ein Werk hinzuzufügen, dass Aktualität und Zeitlosigkeit verbindet und in seiner Stimmigkeit das Zeug zum Klassiker im Katalog des irischen Singer/Songwriters hat. |
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The Winter is Gone Again Fein gestricktes und berührenden Songwrting, sparsam begleitet in bester klassischer Folkmanier. Die gezupfte Gitarre, ein schüchternes Klavier, vorsichtige Streicher, Schlagzeug wenn überhaupt, nur mit dem Besen und doch welch kraftvolle Songs! Auch hier wieder eine Künstlerein aus Kanada, die die Wehmut des Nordens in wunderschöne Songs fließen lässt und sie dabei weit hinter sich lässt. Mit solche Liedern übersteht man auch den nächsten Winter! |
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Jeff Buckley nahm genau ein Studio-Album und eine Live-EP auf, bevor er vor 10 Jahren tragisch im Mississippi um Lebens kam. Trotz der wenigen offiziellen Aufnahmen, die von Buckley vorliegen, zählt er zu den größten Singer/Songwritern und Poeten unserer Zeit. Zu Ehren Jeff Buckleys erscheint nun zeitgleich zu seinem 10. Todestag die Compilation "So Real: Songs From Jeff Buckley". Unter den insgesamt 14 Tracks finden sich hier neben den schönsten Songs des Albums "Grace" extrem gesuchte Raritäten wie z.B. eine alternative Version von "Dream Brother", eine Live/Akustik-Version von "So Real", sowie eine unveröffentlichte Version des Smith Klassikers "It's over now". |
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Dowlands später Bruder Wenn es traurige Rock-Geschichten gibt, so ist wohl die von Nick Drake eine der traurigsten. Einer der zu seinen Lebzeiten drei, nur wenig beachtete, Alben herausbrachte an deren Qualität er immer zweifelte und der mit 26 Jahren an den Medikamenten starb, die ihn doch nicht von seinen quälenden Depressionen befreien konnten. Heute zählen seine Songs zu den All-Time-Favorites nicht nur vieler Folkfans und nachdem VW einen Golf nach den Klängen von Pink Moon durch einen Werbefilm schickte gab es auch beim Maistream-Publikum kein Halten mehr. Wahrscheinlich war damals die Zeit noch nicht reif für sein eigenwilliges Songwrting, dass heutzutage Musiker wie Brad Mehldau zu eindrucksvollen Jazz-Balladen inspiriert. Die Aufnahmen auf dieser CD sind überwiegend im Haus seiner Eltern entstanden noch vor der Produktion seiner ersten Platte Five Leaves Left. Es sind frühe Versionen einiger bekannter Songs dabei wie das grandiose Day Is Done aber auch die Kokser Ballade Cocaine Blues und einige Blues-Klassiker. Überhaupt ist erstaunlich wie stilsicher sich Nick Drake im Folkblues bewegt. Die Qualität ist erwartungsgemäß trotz der Bemühungen von Drakes Familie, die auf einigen Aufnahmnen auch zu hören ist, die von Demotapes. Deshalb ist diese CD wohl eher für Drake-Fans geeignet, für diese aber eine wahre Schatztruhe.
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ELLIOTT SMITH starb am 21. Oktober 2003 in seiner Wohnung in Los Angeles. Jedoch das ist nicht der Grund für den Ruhm und die Beliebtheit die man ihm entgegen brachte. Der stille Held der Singer-/Songwriter- Sparte verzückte die Hörer mit seinen zerbrechlichen Lo-Fi-Funk-Songs. Jetzt, knapp vier Jahre nach seinem Tod, veröffentlicht Domino ein Doppel-CD mit 24 raren und zuvor unveröffentlichten Tracks aus den Jahren 1995-1997. In dieser Zeit war ELLIOT SMITH überaus produktiv und nahm, neben den Alben "Elliott Smith" und "either/or" ( beide Domino), noch eine große Zahl wunderbarer Songs auf. Ein Muss für Liebhaber des melancholischen Indie-Rocks!!!! |
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Eine Frau ist New York Schön, wenn man nach so langer Zeit eine Platte wie eine alte Bekannte begrüßen kann: „Gut schaust du aus, wie geht’s dir setz Dich zu uns und erzähle wie’s Dir in den letzten Jahren ergangen ist!“. Dass die mittlerweile 48jährige seit ihrem zweiten Lebensjahr in New York lebt, hört man auch diesen Aufnahmen an. Der Puls dieser Stadt, in deren Hinterhöfen Suzann Vega aufgewachsen ist, die Kraftfelder und Energien in denen man sich dort ständig bewegt prägen auch diese Platte, die interessanterweise auf dem Jazzlabel BLUE NOTE erschienen ist. Intelligentes Songwriting, verbunden mit einer exzellenten sängerischen Ausstrahlung bilden hier wieder die Einheit die sie zu einem Vorbild einer ganzen Generation von Singer/Songwriterinnen gemacht hat ohne von diesen erreicht zu werden. Eine Platte nach deren Hören man sich reicher fühlt. |
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Die Singende Muse in schwehrmütiger Wachsamkeit Seit Mitte der 80er Jahre arbeitet Anjani Thomas mit Leonard Cohen zusammen. Begonnen hat diese Zusammenarbeit, als die auf Hawaii geborene Sängerin im Backgroundchor bei Cohens Halleluja mitwirkte. Mittlerweile hat sich daraus eine lange künstlerische und auch persönliche Partnerschaft entwickelt, die ihren vorläufigen Höhepunkt auf Leonard Cohens Album Dear Heather, das beide gleichberechtigt bestritten. Diesmal hält sich Leonhard Cohen als Produzent bei der Umsetzung seiner, von Anjani vertonten Texte eher im Hintergrund und es ist eine stille, berührende Platte entstanden, spärlich von Piano, Gitarre und extrem zurückhaltend swingender Band begleitet. |
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Mehr als ein Tribute-Album Die Songs von Joni Mitchell waren schon von Anfang an etwas anders als die anderer Folkmusiker aus dem Umfeld von Greenwich Village, in dem sie sich Mitte der 60er Jahre bewegte. Phrasierung Harmonien, ja sogar die Stimmung der Gitarre unterschieden sich so Grundlegend von allem bisher Dagewesenen, dass viele Songs erst durch andere Musiker erfolgreich und bekannt wurden, man denke nur an „This Flight Tonight“, „At Seventeen“ oder „Woodstock“, Titel von denen Viele bis heute nicht wissen, dass sie von Joni sind. Da Jonie Mitchel sich schon seit einigen Jahren aus dem Musikgeschäft zurückgezogen hat, ist die Idee eines Tribute-Albums besonders reizvoll, zumal man diese Songs nicht einfach so vom Blatt singen kann. Was sich hier an Weggefährten und Bewunderern zusammengefunden hat, ist in seiner Vielschichtigkeit und Qualität wirklich herausragend. Die Namen stehen für sich und bieten einen völlig Blick bzw. Hörwinkel auf so manchen mehr oder weniger bekannten Titel aus dem Katalog. |
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Cover Art |
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