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Klassik
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Bach auf dem Akkordeon
hört man sicher nicht alle Tage. Vielleicht begegnet einem manchmal in der Fußgängerzonen ein begnadeter osteuropäischer Virtuose, der scheinbar den gesamten abendländischen klassischen Kanon auf seinem Schifferklavier rauf und runterjazzt, dass einem das Blut in den Adern gefriert. Daran erinnert diese Aufnahme sicher vor allem deshalb, weil hier die übliche Bach-Hitparade gespielt wird von der Orchester- über die Cellosuite bis zu sattsam bekannten und beliebten Violin- und Oboenkonzerten. Trotzdem klingen diese alten Bekannten in diesem ungewöhnlichen Kontext ungewöhnlich und auch schön, am ehesten an Orgelmusik erinnernd. Dies liegt sicher auch daran, dass Richard Galliano, der ja eigentlich von Jazz und Musette herkommt (besonders bei der Cellosonate) die Genregrenzen zu überwinden sucht und seinem Gegenstand spieltechnisch virtuos voll gerecht wird. |
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Abgesehen von seinem Instrument hat Pfeil Albrecht Mayer zwei weitere künstlerische Leidenschaften: Bachs Musik und die menschliche Stimme. Mit dieser Aufnahme konnte der weltweit gefeierte deutsche Oboist im Zusammenwirken mit The English Concert und dem Trinity Baroque Chor diese Aspekte der Musik auf einem Album vereinen. Nach seinem erfolgreichen ersten Bach-Album "Lieder ohne Worte" verleiht Mayer mit dieser Aufnahme nun den Kantaten und Chorälen J.S. Bachs festlichen Glanz. Da seine Musik zeitlos und emotional berührend ist, spricht sie nicht nur Klassikliebhaber an, sondern ein weitaus größeres Publikum. Universal Music Classics & Jazz
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Swinging Monteverdi Das Bild mit der Tänzerin in schöner Bewegungsunschärfe auf dem Cover stimmt uns bereits ein in ein Experiment, das hier auf sehr schöne Weise gelungen ist. Die Musik von Monteverdi ist, sozusagen auf der Schwelle von der Rennseance zum Barock in den letzten Jahren durch einige verdienstvolle Einspielungen zu den den ihr zustehenden Ehren gekommen. Einen neuen Ansatz findet die Harfenistin und Lautenistin Christina Pluhar und ihr Ensemble "L'Arpeggiata" auf dieser bemerkenswerten Aufnahme der "ohimè c'io cado" aus den "scherzi musicali" von Monteverdi. Sie legt Ihr Augenmerk auf Lebendigkeit und Improvisation. Da geht es mit Walking Bass und heutigem Schlagzeug zur Sache, so dass man Monteverdi für einen der Vater des Jazz hält. Überhaupt wirken diese Aufnahme trotz Falsett-Gesang der katalanischen Sopranistin Núria Rial überraschend heutig und machen großen Spaß beim Zuhören. |
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Lyrik, Leidenschaft, tiefe geistige Durchdringung: Brahms, einer der selbstkritischsten Komponisten überhaupt, hat sich seine Werke Stück für Stück abgerungen. Auch das erste Klavierkonzert wurde als erstes großes Brahms-Werk mit Orchester erst 1857 nach Jahren vieler Neuansätze und Umarbeitungen vollendet, behauptete sich dann jedoch als eines der bedeutendsten Klavierkonzerte der Ära nach Beethoven. Für Nicholas Angelich stellt dieses Werk einen Höhepunkt seiner Diskographie dar. Schon der Kritiker des renommierten Gramophone-Magazins konstatierte, dass die früheren Brahms-Aufnahmen des Pianisten höchst neugierig auf die Klavierkonzerte machten. Angelich suchte sich für das lange erwartete Projekt künstlerische Partner, die sein intensives Engagement für Brahms teilen: das Radio-Sinfonieorchester Frankfurt und den Dirigenten Paavo Järvi. Bei den Ungarischen Tänzen in der Klavierfassung für vier Hände tritt der Pianist Frank Braley an Nicholas Angelichs Seite. |
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Der irische Bratschen-Spieler Garth Knox widmet sich auf seinem aktuellen Album einem besonderen Streichinstrument: der viola d'amore |
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Immer wieder macht der berühmte Dirigent Nikolaus Harnoncourt sich um die Wiederentdeckung unbekannter Werke verdient. Aus diesem Grunde hat er sich bei seiner neuen CD Produktion zusammen mit dem herausragenden Sinfonieorchester und dem Chor des Bayerischen Rundfunks Schumanns weltlichem Oratorium "Das Paradies und die Peri" angenommen, welches 1843 in Leipzig uraufgeführt wurde und das Schumann selbst für sein "größtes Werk" hielt. Das Oratorium, das auf dem gleichnamigen Text einer orientalisch geprägten Märchensammlung des irischen Dichters Thomas Moore beruht, erzählt in drei Teilen die Erlösungsgeschichte: Die Peri, ein engelhaftes Wesen, das wegen eines Fehltrittes aus der himmlischen Gesellschaft verstoßen wurde, muss des Himmels liebste Gabe darbringen, um wieder Einlass ins Paradies zu erhalten. Die Solisten in dieser Neueinspielung sind Christian Gerharher, Dorothea Röschmann, Bernarda Fink und Werner Güra. Die Live-Konzerte, die die Aufnahme in München begleiteten erhielten von den Medien höchstes Lob. Die auch klangtechnisch herausragende Aufnahme ist ein weiterer Meilenstein der Harnoncourtschen Discographie und eine neue Referenzaufnahme eines großartigen Werkes. |
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Taufrisch, vital und revolutionär - Nigel Kennedy spielt Violinkonzerte von Beethoven und Mozart 1992 hatte Kennedy Beethovens Violinkonzert das erste Mal eingespielt. Der Beethoven von heute, den er jetzt mit dem Polnischen Kammerorchester als Solist und Dirigent vorlegt, besitzt viel von dem, was der Künstler in all den Jahren bei seinen Grenzüberschreitungen gelernt hat: Weniger romantisch, dafür rhythmisch-impulsiv, taufrisch und unverbraucht, vital und revolutionär... |
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Der aus der Ukraine stammende Pianist, legt nach zehn Jahren endlich wieder ein Album vor und verbindet Elemente der moldawischen Volksmusik mit der amerikanischen Jazztradition. |
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Wenn Gabriela Montero improvisiert, dann ist das mehr als eine Zugabe. Selbst strenge Klassik-Kritiker sind von ihrem Können begeistert – so lobte die FAZ die aus Venezuela stammende Pianistin und Meisterschülerin von Martha Argerich als „ein Talent, wie es lange keins mehr gegeben hat“. 2007 krönte man ihre Fähigkeit, vom Publikum spontan benannte Melodien adhoc in Klavierfantasien zu verwandeln, mit einem Echo Klassik 2007. Die CD Baroque ist gewissermaßen die Fortsetzung von Monteros Album Bach & Beyond. Es führt auf ein Repertoire-Terrain, das sich als besonders ergiebig für Improvisationen erweist, denn Komponisten wie Händel, Vivaldi, Bach oder Pachelbel verstanden diese Kunst selbst noch aufs Brillanteste. Jahrhunderte später treffen nun berühmte Themen wie Händels Largo und sein Halleluja, Pachelbels Kanon oder die schönsten Momente aus Vivaldis Vier Jahreszeiten auf die Kunst von Gabriela Montero – zur Freude des Publikums im 21. Jahrhundert. |
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Tenor John Potter nimmt sich zum dritten Mal eine faszinierende, improvisatorische Freiheit im Umgang mit der Musik des wiederentdeckten Renaissance-Komponisten John Dowland. ECM |
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Die Quintessenz der Renaissance Lasso, Palestrina und Ashewell – drei Komponisten stehen in dieser neuesten Einspielung des Huelgas Ensembles für die drei Stilrichtungen der Renaissancemusik. Eine vergleichende Gegenüberstellung dieser sehr unterschiedlichen Meister zeigt den musikalischen Reichtum der europäischen Renaissancemusik in ihrer ganzen Vielfalt... |
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Dreamteam für Beethoven Mit Andreas Staier, Daniel Sepec und Jean-Guihen Queyras hat sich ein absolutes Dreamteam zusammengefunden, das die Hörer mit Klaviertrios von Beethoven und Hummel verwöhnt. "Mitreißend das wohlartikulierte, dynamisch ausdifferenzierte Spiel von Sepec, kraftvoll-intellektuell das Feuerwerk, das Staier auf seinem Instrument entfacht." urteilte die Financial Times Deutschland über die 2006 erschienene Einspielung von Beethovens Violinsonaten Nr. 4 und 7 durch Andreas Staier Staier und Daniel Sepec. Jetzt haben die beiden für die Klaviertrios noch Jean-Guihen Queyras dazugebeten - eine Besetzung, die kaum zu überbieten sein dürfte. |
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Janine und Bach “Diese Stücke werden nicht oft genug gespielt. Obwohl sie es doch verdienen! Es sind so wunderbare, geniale Stücke.” Janine Jansen über Bachs Inventionen. |
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Vivaldis "L'estro Armonico" ist eine außerordentlich populäre Sammlung von Violinkonzerten für verschiedene Besetzungen (für Solovioline, für zwei Violinen, für zwei Violinen und Cello und für vier Violinen und Cello). Das kanadische Spitzenensemble Tafelmusik unter der Leitung von Jeanne Lamon spielt diese Konzerte zusammen mit der international erfolgreichen Geigerin Elizabeth Wallfisch erfrischend, lebendig und klangschön. Eine Aufnahme, die durchaus Referenzcharakter gewinnen könnte. Als Bonus ist eine DVD mit dem international erfolgreichen Dokumentarfilm "The Four Seasons Mosaic" enthalten. Der einstündige Film zeigt das kanadische Orchester auf einer Weltreise mit Vivaldis "Vier Jahreszeiten", auf der sie mit Musikern aus Europa, China, Indien und der Inuit zusammentreffen und Vivaldi auf eine verblüffende Art völlig neu interpretieren. SONY BMG |
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Der große Dirigent Nikolaus Harnoncourt hat sich mit dem brillanten Concentus Musicus, dem großartigen Arnold Schönberg Chor und einer fantastischen Solistenriege einer neuen Einspielung von Bachs Weihnachtsoratorium angenommen. Christine Schäfer, die durch ihre Auftritte bei den diesjährigen Salzburger Festspielen Kritiker aus aller Welt begeisterte, führt die Riege der hochklassigen Solisten an, bestens ergänzt durch den Bariton Christian Gerhaher, Bernada Fink als Mezzosopran und den Bass Gerald Finley. Die Aufnahme entstand begleitend zu Konzerten im Wiener Musikverein, die von der Wiener Presse euphorisch gefeiert wurden. Die herausragende Interpretation und der einzigartige Klang des Wiener Musikvereins wurden in optimaler Weise aufgenommen. Die CD erscheint in der limiterten Erstauflage als Hybrid Super Audio CD in einer Schmuck-Edition, der hochwertige Geschenkkarten mit weihnachtlichen Motiven beiliegen. SONY BMG |
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Nur wenige junge Künstler genießen weltweit eine so hohe Aufmerksamkeit und Anerkennung wie die 25jährige Lisa Batiashvili. Die in Georgien geborene Künstlerin lebt in München, gastiert weltweit bei den Top-Orchestern wie den New Yorker und Berliner Philharmonikern und begeistert Publikum und Kritiker gleichermassen durch ihre herausragende Technik und verblüffende Musikalität: "Die junge Georgierin fand – aller technischen Mühen ledig – zu einer leuchtenden Innerlichkeit, zupackend und beseelt, virtuos und klug. Ein strahlendes Debüt". Die neue SonyBMG Classical Exklusivkünstlerin hat sich für ihre erste Einspielung beim Label Sony Classical das berühmte romantische Violinkonzert von Jan Sibelius ausgesucht und geschickt mit der Weltersteinspielung des für sie geschriebenen Violinkonzertes des norwegischen Komponisten Magnus Lindberg kombiniert. Begleitet wird die Geigerin von einer Traumkombination für dieses Repertoire: Dem Finnish Radio Symphony Orchestra unter Leitung von Sakari Oramo. |
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András Schiff hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Sonatenwerk von Ludwig van Beethoven vollständig nach seinen Vorstellungen einzuspielen. Schrittweise geht er vor, Edition für Edition, und ist nun bei der vierten Folge seiner Aufnahmen angelangt. Es handelt sich um vier Werke der mittleren Schaffensphase, die Sonaten opp. 26, 27 (1/2) und 28, die mit der berühmten "Mondscheinsonate" zu den bekanntesten Stücken der Klavierliteratur überhaupt gehören. Schiff fügt deren Aufnahmegeschichte, seine neuen und ungewohnten Interpretation der Stücke hinzu. |
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Seit seinen Aufsehen erregenden Solo-Improvisationen aus der Kathedrale von Chartres, die 1989 bei ECM erschienen, kennt man Paul Giger als höchst originellen Geiger und Komponisten, der seine Musik immer auch aus der Auseinandersetzung mit dem akustischen Raum entwickelt. Wie die bisherigen Aufnahmen, so bringt auch dieses sechste, in der österreichischen Propstei St. Gerold entstandene Album sowohl eigene Kompositionen wie auch Improvisationen. Hier nun kommen Werke von Johann Sebastian Bach hinzu. Zum einen die berühmte „Aria“, die in den Goldberg-Variationen zum Ausgangspunkt für 30 „Veränderungen“ wird, zum anderen die vier Sätze der Sonate f-Moll BWV 1018 für Violine und obligates Cembalo. ... |
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Auf dem Flugel des Gesanges
Klavirstücke nach Opern von Vincenzo Bellini, Christoph Willibald Gluck, Erich Wolfgang Korngold, Giacomo Puccini, Johann Strauss, Camille Saint-Saëns, Richard Strauss gespielt mit viel Leidenschaft und Hingabe. Schwelgerisch bis zum Chopinesquen und doch konzentriert und hintersinnig. Für alle, die Oper und virtuose Klaviermusik mögen. Ein Wenig Humor sollte man auch mitbringen, aber den haben wahre Musikfans ohnehin. |
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Pier Paolo Pasolini, Filmemacher, Philosoph und polit. Aktivist, inspirierte den italienischen Pianisten Stefano Battaglia zu einem Doppelalbum, welches er seinem berühmten Landsmann widmete. |
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Die Liebeserklärung des Akkordeons an ein schwarzäugiges Cello Anja Lechner und Dino Saluzzi lernten sich 1996 bei den Aufnahmen zweiten "Kultrum"-Album kennen, das der argentinische Akkordeonspieler in Begleitung des Rosamunde Quartetts einspielte, zu dem sie als Cellistin gehört. Daraus ergaben sich viele Musikalische Anknüpfungspunkte, die in diesem Album endlich eine endgültige Form gefunden haben. Zwei Instrumente, beim klassische Tango-Ton beginnend doch diesen weit hinter sich lassend. Dabei ist die Stille und Konzentration beeindrucken, mit der sich beide hier genügend Raum zur Entwicklung eigener Strukturen und Wendungen geben um dann wieder zusammenzukommen. Nach dem beeindruckenden Album von 2004 "Chants, Hymns, And Dances" mit Vassilis Tsabropoulos abermals ein beeindruckendes und beglückendes Album von/mit Anja Lechner. |
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Beeindruckend originell und musikalisch unabhängig, denn Jazz, Barockmusik oder zeitgenössische Musik, sind Genres die nur ein kleines Spektrum von Wallumrøds musikalischem Universum abdecken. |
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Im Mittelpunkt der Orchesterkomposition des estnischen Pianisten steht die Umsetzung von Kraft und Energie in klangliche Formen, die er in famosen Klangbildern mit feinsten Schattierungen umsetzt. |
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Es war an der Zeit für das Hilliard Ensemble sich einmal der Barockmusik und dem Werk einer ihrer größten Exponenten zuzuwenden. Die "Bach Motetten" bringen das international renommierte Gesangsensemble mit besonders exquisiten Werken seines Fachs zusammen. So ist ein Album entstanden, auf das viele Fans seit langem gewartet haben. Denn so offen wie möglich und so werktreu wie nötig konnte eine Spannung und gestalterische Flexibilität entstehen, die dem emphatischen Charakter der Werke entspricht. |
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Yo-Yo Ma ist sicherlich nicht nur einer der besten Cellisten weltweit, sondern auch einer der beliebtesten Klassik-Künstler. Seit dem Beginn seiner Karriere ist er als nimmermüder Botschafter in Sachen Klassik unterwegs und hat mit seinen zahllosen erfolgreichen musikalischen Grenzgängen immer wieder neue, interessante Projekte ins Leben gerufen und Millionen von Menschen für seine Musik begeistert. Seine neue CD "Appassionato" enthält Mas schönste romantische Musik für Cello, von ihm selbst ausgewählt bzw. neu eingespielt. Entstanden ist eine wunderbare CD für alle, die den wundervollen Klang des Cellos lieben, mit ganz besonderem Repertoire: vom "Largo" aus den "Vier Jahreszeiten" von Vivaldi (in Mas Fassung für Cello), dem "Andante" aus dem Doppelkonzert für Violine und Cello von Brahms (mit Issac Stern), Piazollas "Soledad", "Gabriels Oboe" von Morriccone, dem "Schwan" von Saint-Saens, brasilianischen Klängen "Doce de Coco", aber auch Musik von Gershwin (Prelude Nr. 2), den Filmen "Memoires of a Geisha" und "Cinema Paradiso", bis hin zu "Mikko Pekko", einem finnischen Folksong und Mendelssohns "Lied ohne Worte" (mit Emanuel Ax). SonyBMG |
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Diese Retrospektive verdeutlicht unmissverständlich, dass Lisa Gerrard eine einzigartige und faszinierende Sängerin und Komponistin ist. Lisas musikalische Reise begann in den frühen 80er Jahren als sie mit dem Australier Brendan Perry Dead Can Dance gründete. Über 9 Alben zwischen 1984 und 1995 wurde ihr musikalischer Stil zu einem eigenen, zeitlosen Genre mit Einflüssen aus World Music, mittelalterlichen Gesängen, barockem und keltischen Sounds und Elektronika. Mitte der 90er Jahre wuchs Lisas musikalische Vision über das Schaffen der Band hinaus. Auf ihrem ersten Soloalbum „The Mirror Pool“ begleitete sie das Victoria Philharmonic Orchestra. Für das Genre sprengende „Duality“ arbeitete sie mit Pieter Bourke zusammen, das majestätische „Immortal Memory“ komponierte sie gemeinsam mit Patrick Cassidy. In den letzten Jahren wurde Lisa zur gefragten Soundtrack-Komponistin – nicht überraschend, wenn man die filmische Qualität ihrer Musik bedenkt. Zu den Filmen, zu denen sie Musik beisteuerte, zählen u.a. Gladiator, Heat, Mission Impossible 2. Whale Rider, Insider und Ali. Gladiator wurde mit dem Golden Globe ausgezeichnet, andere Arbeiten für Oscar und Grammy nominiert. Beggars Group |
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LEIDENSCHAFT FÜR NEUE TÖNE Längst hat das Freiburger Barockorchester die zeitliche Grenze seines Namens überschritten und ist über die klassische Epoche zur Musik des 19. und 20. Jahrhunderts vorgestoßen. Über ihre Konzerttätigkeit hinaus, bietet die Akademie seit einigen Jahren auch Kurse für alte und neue Musik an, an denen sich auch Komponisten über Spielpraxis, Möglichkeiten und Besonderheiten der Musik informieren. Auf Initiative des Siemens Arts Program entstanden verschiedene Kompositionen, die historische Aufführungspraxis und zeitgenössisches Komponieren miteinander verbinden, wovon About Baroque fünf dieser beeindruckenden Werke hier erstmalig auf CD präsentiert. |
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Zusammen mit den Musikern des Freiburger Barockorchesters gibt uns René Jacobs die Gelegenheit, zwei wahrlich “klassische” Sinfonien, von denen wir alle glauben, sie mehr als gut zu kennen und alles über sie zu wissen, neu zu entdecken. Basierend auf der Klarheit der Linien stützt sich diese Interpretation vor allem auf das stärkste Element dieser Musik: ihren Sinn für das Drama. Und indem sie von der aus dem 19. Jahrhundert überlieferten symphonischen Tradition abrückt, taucht sie in eine ganz andere Rhetorik ein. Harmonia Mundi |
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Dies ist der Start einer Zusammenarbeit mit dem faszinierenden Cellisten Gavriel Lipkind. Seine Neueinspielung der Cellosuiten Bachs auf drei Hybrid-SACDs wird zweifellos für Furore sorgen. Gavriel Lipkind wartet mit einer tiefdurchdachten religiös-symbolischen Deutung des Zyklus auf. Mit einer einzigartigen Verpackung und Ausstattung wird der universelle Gehalt der Suiten ausgebreitet. edel |
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Holloway lotet wie Bach die Grenzen des Spielbaren aus, und so entstand eine Aufnahme, die angesichts ihrer interpretatorischen Perfektion, Umsicht und Emphatie Maßstäbe setzen wird.-ECM |
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Mit der Gambenvirtuosin Hille Perl, Petra Müllejans und dem Freiburger Barockorchester hat sich eine Traumbesetzung für die Einspielung der Gambenkonzerte Telemanns zusammengefunden. Die Entwicklung des Instrumental-Concertos lässt sich nahezu beispielhaft im Werk Telemanns nachvollziehen. Klein besetzte Triosonaten, in denen der Terminus 'concertare' in seiner ursprünglichen Bedeutung des Miteinanderspielens zu verstehen ist, bis hin zur späteren klassischen Concerto-Form eines mit dem Orchester dialogisierenden Soloinstruments lassen sich im Werk dieses Komponisten dokumentieren. Die CD entwickelt sich in eben dieser Dramaturgie: von einer verträumten Triosonate bis hin zum virtuosen Concerto in G mit vollbesetztem Streichorchester sind alle Farben und Schattierungen des instrumentalen Dialogs vertreten. Hille Perl, Petra Müllejans (Violine), die beiden Solistinnen prägen die CD mit der klanglichen Harmonie der beiden Instrumente, verträumter Ausdeutung der langsamen Sätze und virtuos, leidenschaftlicher Rauschhaftigkeit im Wettstreit zwischen den Stimmen. |
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"Yesterday" war vorvorgestern: Paul McCartney ist längst als klassischer Komponist anerkannt, dessen Werke sich neben Mozart, Bach und Beethoven in den Konzertführern finden. Jetzt erscheint "Ecce Cor Meum", sein viertes klassisches Album. Das Oratorium, an dem McCartney acht Jahre lang gearbeitet hat, ist eine sakrale Komposition – getragen von der Botschaft, dass es wichtiger ist, Menschen durch religiöse Gefühle zu verbinden, als sie durch Ideologien zu trennen. "Ecce Cor Meum" („Sieh mein Herz“) entstand auf Anregung des Magdalen College in Oxford. Dessen Präsident Antony Smith wünschte sich ein Chorwerk in der Tradition von Händels "Messias". Wie in seinen anderen Chor-Kompositionen "Liverpool Oratorio" und "Standing Stone" schöpfte McCartney seine Inspiration aus eigenen Erlebnissen. Der Titel begegnete ihm in der New Yorker Kirche St. Ignatius Loyola als Inschrift. |
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Lieder für den Winter Diese Aufnahmen sind wahrscheinlich sowohl für Sting-Fans als auch für jene eine Zumutung die sich sonst am Schönklang von Counter-Tenören erfreuen. Belcanto singt Sing weiß Gott nicht aber er gibt diesen 500 Jahre alten Songs ein Frische, die ihnen keineswegs schaden. Irgendwie ist ja Dowland nicht nur der Schutzheilige aller depressiven Seelen sondern auch der erste englische Liedermacher (Komponist, Lautenspieler und Sänger), mithin ein alter Kollege. Man kann nicht mal sagen, dass die Songs gegen den Strich gebürstet sind. Vielleicht manchmal etwas sehr nassforsch in den Morgen geträllert aber technisch hervorragend bewältigt und einfühlsam begleitet von bosnischen Gitarristen Edin Karamazov der hier auf der Laute, von Sting begleitet, achtbares Leistet. Bei den Zitaten aus Dowlands Briefen gerät der Ton manchmal etwas sehr bedeutungsschwanger aber alles in allem eine Platte die vielen die Augen öffnen wird vor den Schönheiten der Renaissance-Musik. -hg |
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Monney, Monney, Monney... Es hat in den letzten Jahren wahrlich viel interessante, innovative mitreißende und einfach nur schöne Musik aus Schweden gegeben. Um so mehr ist dieser Rückgriff auf Abba eher als ein Rückschlag zu werten. Auch wenn man in den legendären Stable Studios in Stockholm (berühmter sind wohl nur noch die in der Londoner Abbey Road) aufnahm und auch Benny himself hinter den Reglern saß fragt man sich etwas ernüchtert warum einer der besten Sopranistinnen unserer Zeit „The Winner Takes It ALL“ völlig uninspiriert vom Blatt singen muss. Es ist natürlich interessant, solche Songs vom Flitter der Glam-Rock Ära befreit zu hören, wobei wir merken, dass ganz offensichtlich auch darin deren Reiz lag. Glücklicherweise hat man bis auf „Monny, Monney, Monney“ die Finger von den Disco-Krachern gelassen so dass das solide Handwerk sowohl sängerisch als auch kompositorisch dann doch überwiegt. So geht das „Lied Ljusa kvällar om varen“ ordentlich ans Herz. Origineller und auch hörenswerter war Nils Landgrens 2005’er Zugriff auf Abba. -hg |
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Musik, die sich auf bewegende Weise aus der Perspektive der Gegenwart mit dem traditionellen Erbe Griechenlands befasst und es mit Pathos, aber ohne Übertreibung in Klänge fasst. |
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Hinter der Maske. . . In die mitreißenden Dreiertakte von Robert Schumanns Walzern und Polonaisen einzutauchen, ist, als würde man den Tanzsaal seines ersten schöpferischen Jahrzehntes durchqueren – die Jahre, die er dem Klavier gewidmet hat, das ganz und gar "sein" Instrument war. Gleichzeitig öffnen sie eine Tür in die exzentrische, hochempfindliche Gedankenwelt des belesensten der Romantiker. Unter den vielfältigen Masken der Feste verbirgt sich eine ideensprühende Weltbetrachtung! |
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Love Sublime fußt auf den Gedichten des jungen Rilke auf seiner spirituellen Suche – und das Album ist das Ergebnis einer gemeinsamen Anstrengung. Tatsächlich geht das Projekt ursprünglich auf die New Yorker Sopranistin Renée Flemming, Grammy-Gewinnerin und eine Verehrerin Mehldaus zurück, die einmal Robert Harth, dem künstlerischen Leiter der Carnegie Hall anvertraute, dass sie zu gerne einmal mit dem jungen, bilderstürmenden Pianisten zusammenarbeiten wolle. Harth machte sich die Idee zu eigen und bot Mehldau einen Kompositions-Auftrag an. Auf der Suche nach einem gemeinsamen Nenner zeigte Mehldau, dessen Familie auch deutsche Wurzeln hat, Fleming Gedichte aus Rilkes Stundenbuch: Buch vom mönchischen Leben die der Dichter in seinen frühen Zwanzigern geschrieben hatte. Renée Flemming dagegen gab Mehldau The Blue Estuaries der amerikanischen Dichterin Louise Bogan zu lesen, die spät in ihrem Leben diese Sammlung ihrer stärksten Werke zusammenstellte... |
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Im Teatro Valli in Reggio Emilia – dort, wo Daniele Abbado, der Sohn des Dirigenten, Intendant ist – hat Claudio Abbado im April letzten Jahres mit fast 72 Jahren erstmals in seiner langen Karriere Mozarts "Zauberflöte" dirigiert. Über die sich daran anschließenden Aufführungen der Oper bei den Festspielen in Baden-Baden schrieb Claus Spahn in der ZEIT: "Für Claudio Abbado ist die "Zauberflöte" ein philosophische Werk am Ende von Mozarts Leben, das die letzten Fragen aufwirft. Und seit er selbst nach einer schweren Krankheit die Todesnähe gespürt hat, geraten ihm alle Stück mit existenzieller Dringlichkeit, auch die Baden-Badener "Zauberflöte": So leicht und selbstverständlich flüssig, mit so viel dramatischem Feingespür und musikalischer Beseeltheit der Figuren hat man das Stück wohl kaum je gehört. Mit voranstürmender Animato-Geste setzt er das Theaterschwungrad in der Ouvertüre in Gang und lässt es über alle Szenen hinweg nicht mehr erlahmen. Die Phrasierungen scheinen vor Leichtigkeit schier abzuheben und sind doch in jedem Detail und jeder Nuancierung durchgearbeitet." Universl Music |
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Das 20er Jahrhundert ist wirklich nicht arm an Musiklegenden und doch gibt's welche und es sind natürlich die früh verstorbenen, die durch ihr kleines Oeuvre an hinterlassenem Plattenmaterial noch Geheimnisvoller geworden sind und von denen man glaubt alles zu kennen. Und doch graben die Plattenfirmen aus den hintersten Winkeln ihrer Archive noch ein paar Schnipsel aus denen man noch schnell ein Album zusammenbastelt wie jüngst bei Johnny Cash. In diesem Fall aber handelt es sich um Material, dass Wunderlich zu Übungszwecken von 1962-66 selbst zuhause und bei Proben aufgezeichnet hat und das von seiner Witwe Eva Wunderlich gerettet und nun zur Veröffentlichung freigegeben wurde. Zum Glück muss man sagen, denn es enthüllen sich hier Seiten des Meisters die man noch nicht kannte. Gerade weil die Veröffentlichung nicht geplant war, wird hier völlig entspannt musiziert, manchmal von den Kindern unterbrochen. Diese Lebendigkeit macht manche klanglichen Mängel mehr als Wett und es wird ohnehin unter diesen Umständen HiFi-Qualität erwarten. Ein echter Leckerbissen für alle Freund der großen Stimmen des 20. Jahrhunderts und natürlich vom unvergessnen FW. -hg |
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Eine Auswahl liturgischer Kompositionen aus den Jahren 1973 - 2000, komponiert und dirigiert von dem ehemaligen "Kings Singer" |
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Diese Studioaufnahme der Clemenza di Tito, entstanden nach einer Reihe von Aufführungen, ist ein wahres Highlight im Mozart-Jahr. Mozarts letzte Oper, angeblich innerhalb von nur 18 Tagen komponiert, erstrahlt hier in neuem Glanz. René Jacobs hebt dieses Werk durch seine Interpretation auf eine gleichwertige Stufe mit ihrer Zwillingsschwester, der Zauberflöte, indem er der Originalpartitur ihr ursprüngliches Gewicht zurück gibt und zur originalen Atmosphäre der opera seria zurückkehrt. Harmonia Mundi |
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Die ungekürzten Goldberg-Variationens, Bachs Meisterwerk für das Cembalo, auf einem nach Ruckers gebauten Instrument gespielt, das vollständig neu mit Federkielen bestückt und nach einem kürzlich entdeckten System gestimmt wurde, das Bachs eigenes gewesen sein könnte. Als Zugabe finden sich 14 selten zu hörende Goldberg-Kanons. Harmonia Mundi |
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NOTENSTRÖME NEHMEN NEUE WEGE: GABRIELA MONTERO IMPROVISIERT ÜBER BACH Da fließen sie hin, die weichen Triolen der berühmten Klaviertranskription von Bachs Choral "Jesus bleibet meine Freude" – und man will die Melodie schon mitsummen, da sucht sich der Notenstrom plötzlich andere Wege, biegt in neue harmonische Regionen, führt den Hörer in nie gekannte musikalische Gefilde. Kein Wunder: Hier spielt Gabriela Montero, die international gefeierte Pianistin, die als eine der wenigen heutigen Persönlich-keiten ihres Faches eine Kunst beherrscht, die allen großen Klassikern selbstverständlich zu Gebote stand: die Improvisation. Auf ihrer neuen CD improvisiert die Pianistin über Themen von Bach. „Spontane Kompositionen“ nennt die aus Venezuela stammende Gabriela Montero ihre Improvisationswerke in faszinierender Multistilistik von Klassik, Jazz bis Südamerika-Ethno, deren Stegreif-Entstehung sie in ihren Konzerten auf faszinierende Art beweist: Sie bittet das Publikum um Themen, über die sie dann frei fantasiert – so frei, dass sie, wie sie selbst sagt, „eine solche Improvisation kein zweites Mal spielen könnte.“ Was einmal als höchst originelle Idee der Zugabengestaltung begann, ist längst ein unverwechselbarer Charakterzug der Pianistin geworden, die auch als pure klassische Notenspielerin zur Weltspitze gehört. 1970 in Caracas geboren, begann sie als Vierjährige mit dem Klavierspiel, wurde von Persönlichkeiten wie Martha Argerich, Rudolf Barschai und Michel Béroff gefördert und erntete bereits mit mehreren CDs bei EMI Classics Kritiker-Lorbeeren. EMI Classics |
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"La clemenza di Tito" kam am 6. September 1791 in Prag im Rahmen der Krönungsfeierlichkeiten von Kaiser Leopold II. zum böhmischen König zur Uraufführung. Trotz des eher mäßigen Erfolgs – Kaiserin Maria Louisa nannte das Werk gar eine "deutsche Schweinerei" – erlebte die Oper in den Jahren nach Mozarts Tod eine Blütezeit, geriet dann jedoch über ein Jahrhundert in Vergessenheit. Erst in den letzten Jahrzehnten schaffte das Werk den Weg zurück in die Opernhäuser. Die vorliegende Aufnahme unter dem renommierten Mozart-Spezialisten Sir Charles Mackerras entstand im Vorfeld einer Aufführung der Oper beim Edinburgh Festival 2005. Der englische "Guardian" schrieb dazu: "Die Leitung hatte der unvergleichliche Mozart-Kenner Charles Mackerras. Er zeichnete auf eindringliche Weise eine Welt, in der sich hinter dem Prunk des kaiserlichen Hofes persönliche, mitunter lebenszerstörende Qualen verbergen". Universal Music |
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Hommage an Olivier Greif Diese neue CD, bereits einstimmig von der Presse gefeiert, widmet sich ganz zweier emblematischer und prägnanter Werke des französischen Komponisten Olivier Greif |
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Bußpsalmen Orlando di Lasso war einer der bedeutendsten Komponisten der Renaissance. Seine "Psalmen Davids" sind eines seiner wichtigsten Werke - eine gute Gelegenheit für Philippe Herreweghe sich wieder mit dieser Epoche, die er bereits mit dem Ensemble Vocal Européen brillant interpretierte, auseinanderzusetzten. Harmonia Mundi |
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Thomas Quasthoff interpretiert die geistlichen Solo-Kantaten für Bass bzw. Bass-Bariton auf eine sehr sängerische Weise und kommt damit dem heutigen Rezeptionsverhalten, trotz der am historischen Klang orientierten Berliner Barock Solisten entgegen, wenn vielleicht auch der geistliche Zugang etwas darunter leidet. |
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Auch ein gut eingeführtes Festival braucht stetige Veränderung. Die vierte Ausgabe des 'Strings of Fire'-Festivals im Leipziger Gewandhaus wurde 2004 dem selbst gewählten Anspruch gerecht, alle Schubladen in Brand zu setzen. Unter dem Motto 'Northern Lights' wurde der schwedische Bassist Lars Danielsson als 'Artist in Residence' eingeladen. Sein 'Electric Project' mit Nils-Petter Molvaer, Eivind Aarset, Roberto di Gioia u.a. - wie auch sein 'Acoustic Trio' mit Bobo Stenson und John Christensen bildeten die Eckpunkte des handverlesenen Programms. |
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Die sechs Solowerke, die der große Barockkomponist wahrscheinlich um 1720 komponierte, galten bereits in ihrer Entstehungszeit als rätselhaft experimentelle Stücke. Seit ihrer Wiederentdeckung im 19. Jahrhundert sind sie zum Prüfstein für jeden Cellisten geworden. Selbst Meister wie Mstislaw Rostropowitsch ließen sich lange Zeit, bis sie eine Aufnahme wagten: Rostropowitsch kam erst mit 64 Jahren zu dem Schluss, dass er nun die nötige Reife erlangt habe. Auf Truls Mørks Aufnahme kann man gespannt sein, hat er doch seine Fähigkeiten an großer konzertanter Literatur ebenso wie an höchst sensibler Kammermusik erprobt. Mit seiner Einspielung der an Bach orientierten Solosuiten von Benjamin Britten gewann Mørk sogar im Jahre 2003 den Grammy Award. |
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Gott wem's Spaß macht alles zu besitzen was Mozart überlieferterweise von sich gegeben hat ist hier bestens bedient. Ums besitzen geht’s wohl bei solchen Sachen in erster Linie. Einige dieser Stücke sind schon in diversen Billig-Editionen erschienen. Auf jeden Fall sind alle Einspielungen höchstes Niveau und man kann in dieser Hinsicht zu diesem Mozart-Jubileums-Schnäppchen nur gratulieren. So billig (preiswert) gibt's nicht mal die Beatles komplett! |
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"In sich hinein hören, kann zu einem Abenteuer werden. Denn hinter den unzähligen Schichten, die sich im Laufe eines Lebens gebildet haben, kann es tatsächlich jene sanften und unscheinbar sich bewegenden Klänge geben, die einen erst zur Ruhe und Besinnung kommen lassen. Aus der Einfachheit entstehen so Horizonte, die nicht den geraden Blick nach vorne herausfordern. Vielmehr sind es die meditativen und höchst reduzierten Ton-Gebilde, die eine archaische Weite und Großzügigkeit beschwören … |
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weiter …
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Cover Art |
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