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Jazz
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Spätestens seit „Thriller“ von Michael Jackson dürfte bekannt sein, dass Herbie Hancock kein knochentrockener Jazzer ist, sondern die zeitgenössischen musikalischen Strömungen wie kein anderer aufnehmen und zusammenführen kann. Daran hat sich bis heute nichts geändert genauso wenig wie die Ursachen, die John Lennon zu Imagine inspiriert haben. Umso folgerichtiger wieder einmal Musiker verschiedener Generationen und Stilrichtungen zu versammeln die vor allem die Tatsache vereint dass alle absolute Profis sind und diesmal ohne die we-are-the-world-duseligkeit der 80er. Ob die Titelauswahl immer sonderlich originell ist, kann durchaus bezweifelt werden aber hier wird vor allem gute Musik gemacht, die Jazz, Pop, Soul und Weltmusik aufs Beste miteinander verbinden. Mit dabei: Anoushka Shankar, Seal, Jeff Beck, Pink, James Morrison, Los Lobos, Wayne Shorter, Chaka Khan, Lisa Hannigan, John Legend und Andere. |
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Der will nur spielen! Wenn sich der europäische Jazz derzeit irgendwo weiterentwickelt, so ist das nördlich von Dänemark. Aber, und das ist vielleicht dass revolutionäre daran, kommen diese Veränderungen fast mit Samtpfoten daher und gehen sowohl den Weg zurück zur einheimischen Folklore als auch vorwärts zur elektronischen Musik. Neben dem kürzlich verstorbenen Esbjön Svensson und Nils Petter Molvaer geht der 45jährige Norweger diesen Weg am konsequentesten. Während er um die Jahrhundertwende mit seinem Album „New Conception of Jazz“ noch eine Synthese zur Club-Musik versuchte, nähert er sich sein einiger Zeit wieder klassischeren Formen des Pianojazz an, ohne dabei auf Seitenblicke in die elektronische Musik zu verzichten. So wird der Klassiker Take Five von Dave Brubeck auf recht originelle Art mit einigen liebevoll-ironischen Seitenhieben adaptiert. Ansonsten gibt es viele ruhige, fast meditative Momente auf diesem kleinen Meisterwerk, besonders das 20minütige Selbstgespräch kann einen nicht unberührt lassen. |
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Heimkehr nach Big Apple Enrrico Rava gehört neben Stefano Bollani als Italiener zu den wichtigsten Vertretern des derzeit sehr stark von Skandinaviern dominierten europäischen Jazz. Dieses Album ist so etwas wie eine Rückkehr nach New York, wo der mittlerweile 69-jähreige in den späten 60ern und frühen 70er lebte und wichtige Impulse für seine musikalische Entwicklung erhielt. Diese sowohl generationsübergreifende als auch geografisch gemischte Projekt ist so etwas wie ein Brückenschlag, der beweist, dass die Unterschiede zwischen europäischen und amerikanischem Jazz gar nicht so groß sind, wie immer behauptet und wenn ja, werden sie hier einfach weggespielt. Da jeder auf seinem Instrument zu den Heroen gehört, kann sich hier jeder auf sehr entspannte Weise auf ein Zusammenspiel einlassen, dass trotz des scheinbar ruhigen Flusses voller Spannung und gelegentlicher Ausbrüche ist. Ein gelungener Start im das Jahr 2009.
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Die wunder-kindliche Lärche Die Mittlerweile 19-Jährige, die die Singerei neben Ihrer Arbeit als Schauspielerin betreibt, hat dieses Album bereits mit 16 Jahren aufgenommen und so überzeugen natürlich zuerst einmal die Reife der Stimme und die Sicherheit der Intonation, die an eine erfahrene Jazz-Solistin denken lässt. Aber auch über den Wunderkind-Bonus hinaus erweist sich dieses zweite Album mit Jazz-Standards als durchaus anhörenswert. Wenn auch Auswahl und Arrangements der Stücke ein wenig konventionell geraten sind, kann die Texanerin nach Ihrem Debüt, das vorwiegend dem Swing vorbehalten war, hier die ganze Bandbreite Ihres Könnens von gefühligen Balladen über rockigen Blues bis zu Jazz-Klassikern wie dem namensgebendem "Skylark" vorführen. |
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Weihnachten bei IKEA Teil II Schon zum zweiten Mal versammelt Nils Landgren einige Freunde um sich, um in der skandinavischsten aller Jahreszeiten unser Herz mit weihnachtlichem Liedgut zu erwärmen. Diesmal ist nicht soviel Prominenz wie im letzten Jahr von der Partie aber es wird wieder in bewährter Weise (wie bei besagtem Möbelhaus) klassische Form mit moderner Interpretation verbunden so dass die zum Teil hinlänglich bekannten Songs in neuem Licht erstrahlen: jazzig und doch feierlich ganz ohne den üblichen Advents-Kitsch.
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Spätsommerliche Melancholie durchzieht dieses „klassische“, sehr reduzierte Jazz-Trio-Album ohne jede Wehleidigkeit. Wenn man wissen will, ob heutiger (oder soll man eher sagen moderner?) Jazz schön klingen kann ohne oberflächlich zu sein, findet man hier den eindrucksvollen Beweis. |
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Eine hochkarätige Bildbeschreibung wurde vom Produzenten, ACT-Chef und Kunstsammler Siggi Loch in Auftrag gegeben. Gemeint ist ein Gemälde des deutschen Künstlers Ernst Wilhelm Nay (1902-1968), das versucht die Farbe Blau zu visualisieren. Wenn es eine Farbe gibt, die mit dem Jazz verwand ist, so ist es wohl das Blue, das auch Ausdruck für Schwermut und Melancholie ist. So ist es auch kein Wunder, dass der Reigen mit Miles Davis Schlüsselwerk „All Blues“ beginnt, den ebenfalls von Davis für Picasso komponierten „Blues für Pablo“ enthält und in der sechsteiligen Suite „Bluesounds Movement“ gipfelt, die von sphärisch entrückt bis zupackend groovend unter die Haut geht ohne abgehoben zu sein. Ein gutes Stück Kammerjazz. Beteiligt sind viele Könner aus dem ACT-Kosmos, wie Nguyên Lê, Markus Stockhausen, Claudio Puntin, Lars Danielsson, Peter Erskine, Christopher Dell und dem String Quartet RED URG 4. |
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Russische Songs im Gewand des Euro-Jazz Die Tatsache, dass Viktoria Tolstoy, die eigentlich Viktoria Kjellberg heißt, berühmte russische vorfahren hat sei auch hier nicht verschwiegen, wenn dies auch das einzige zu sein schein, dass viele über sie wissen, natürlich neben der Tatsache, dass Sie zu den großen Talenten des schwedischen Jazz zählt. So ist es nur logisch, die Herkunft der mütterlichen Familie als Aufhänger zu nutzen und sich dem russischen Liedgut zuzuwenden. Dabei geht es von Volksliedern über Rachmaninow Tschaikowski bis zu Vladimir Vysotsky der je nach dem als der russische Jaques Brel oder als russischer Bob Dylan gilt, in Wirklichkeit aber einer der großen Songwriter des 20. Jahrhunderts war. So richtig russisch klingen die Songs nicht, schon eher nach feinem nordischen Nils-Landgren-Jazz der, wie bei den vorigen Alben, auch hier wieder als Produzent tätig war. Also Phrasierung und Gesang eher softig-funkig und sehr amerikanisch, so dass alle, die sich auf die tiefe russische Seele gefreut haben eher enttäuscht sein werden. |
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Keine Rituale Dass dies das Album eines Gitarristen ist, muss man wissen, denn man hört den Meister in gewohnter Bescheidenheit nur im Hintergrund. Was hier zusammenkommt ist so was wie ein Klassentreffen der jüngeren Jazzgeneration wobei am eindrucksvollsten der Sänger José James aus New York und die derzeit bekanntese italienische Jazz-Vokalistin Chiara Civello sind. Aber u.A. auch Fabrizio Bosso, Greg Osby, Till Brönner und Philipp Weiss sind mit von der Party. Lalo Schifrin geistert durch die meisten der Aufnahmen denen man die Remixer-Vergangenheit seines Produzenten, Texters und Komponisten anhört obwohl alle Stücke handgemacht sind. Ein, bei aller Leichtigkeit beeindruckendes Album. |
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Auf den Flügeln alter Freunde Nach über 20 Jazz-Alben war es vielleicht einmal Zeit auf die Stücke zurückzublicken, die David Benoit auf dem musikalischen Lebensweg begleitet oder ihn beeinflusst haben. Dabei durften Vorbilder wie Bill Evans, Oscar Peterson, Horace Silver, Dave Brubeck natürlich nicht fehlen, aber auch die Beatles oder Michael Jackson, dessen Human Natur in Jazzkreisen eher durch Miles Davis’ Interpretation bekannt ist, sind mit von der Patie. Der leichtfingrige Triojazz bei dem ihm seine Tourneekollegen David Hughes (Bass) und Jamey Tate (Drums) begleiten wird durch den Perkussionisten Brad Dutz gehörig aufgelockert. Manchmal wünscht man sich, dass Benoit mehr in die Substanz der Songs eingedrungen währe, statt sich fröhlich auf deren Oberfläche zu tummeln, so dass man sich gelegentlich in die Lobby eines sehr gediegenes Hotels versetzt fühlt. Als musikalisches Resümee dann doch etwas wenig, wenn's auch Spaß macht. |
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Esperanza Spalding ist eine Kontrabassistin... ...und das allein ist schon ungewöhnlich. Aber dass sie neben dem virtuosen Bass-Spiel auch noch Lieder singt, die sie selbst komponiert hat und die ebenfalls atemberaubend sind, ist dann fast des guten zu viel. Wunderschöne Platte zwische Jazz und Samba, die den einzigen Fehler hat , dass man die 23jährige darauf nur hören kann. |
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Unaufgeregter und zugleich eindringlicher kann man den Blues fast nicht spielen. Kein Pathetisches sich in den Blue-Notes wälzen, keine Slide-Attacken, sondern konzentriertes und dabei lockeres Folk-Blues-Feeling durchgehend zweistimmig. Der in Wien lebende Holländer Hans Theessink, hat in den letzten Jahren mit hervorragenden Folk-Blues Veröffentlichungen auf sich aufmerksam gemacht und dies ist selbst in den USA nicht unbemerkt geblieben. Es gab es schon seit längerem Pläne gemeinsam mit Terry Evans gemeinsam zu musizieren. der neben seiner langjährigen Zusammenarbeit mit Ry Cooder auch schon etliche Soloproduktionen vorgelegt hat. Diesen gelungen Brückenschlag zwischen alter und neuer Blueswelt macht gerade wegen seiner Gleichzeitigkeit von Intensität Verhaltenheit viel Spaß und kann auch genossen werden wenn man gelegentlicher Blues-Hörer ist. |
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Natürlich fallen zuerst die Coverversionen ins Ohr.Anja Mohrs Art, mit den Klassikern des Jazz umzuspringen, ist provokant. Egal, ob sie sich über das von John Coltrane geprägte „Afro Blue“, Miles Davis‘ „Tutu“ oder den Pop-Oldy „Georgy Porgy“ von Toto hermacht, setzt sie sich über die im Jazz übliche Arbeitsweise hinweg, ein Stück entweder zu sezieren und dann neu zusammenzusetzen oder einfach nur über den Changes zu improvisieren. Sie greift das Stück als Ganzes und lässt es uns durch ihr Ohr neu hören. Sie selbst nennt dieses Prinzip Reharmonisie-rung. „Tutu“ bleibt unverkennbar „Tutu“, und bei allem Respekt für Miles Davis ist es im Moment des Hörens kaum denkbar, dass dieses Stück jemals anders gespielt wurde. Die Gefahr, sich an den großen Monumenten der Jazzge-schichte eventuell zu überheben, blendet sie selbstbewusst aus. Jedes Risiko begreift sie zugleich als Chance. intuition |
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Schöne Aussichten Die Sägerin Beate S.Lech und der Bassist Marius Reksjø, die sich schon seit ihrem Musikstudium in Oslo kennen, holten sich den Drummer Erik Holm ins Boot, so dass es sich beim Projekt Beady Belle jetzt um ein Trio handelt. Die Aufnahmen für deises Album wurden vom Produzenten Anders Engen an Steelgitarre und Dobro und dem Gitarristen Geir Sündsöl auf Mandoline und Banjo begleitet, so dass man sich zuweilen eher in den weiten des Mississippi-Deltas anstatt im dänischen Gerlev wähnt, wo diese Aufnahmen entstanden. Wie auf dem Vorgängeralbum Closer ist es auch hier ein oszillieren zwischen klassischem Jazz und R&B, hier aber völlig befreit von den elektronischen Klängen und Beats sondern mit einer Prise Nashville unterlegt. Dass als Gäste Jamie Cullum und India.Arie (quasi als jeweilige Personifizierung der Amplituden Jazz/R&B) mitwirken zeigt dass Beady Bell mittlerweile ziemlich weit oben angekommen sind - Zurecht! |
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Auf seinen Alben „Blue Note Sessions" von 2006 und „Nigel Kennedy Plays Jazz" von 1999 interpretierte er Kompositionen der Großmeister des Jazz. Bei seiner neuesten Aufnahme komponiert und improvisiert Nigel Kennedy selbst. Nigel Kennedy hat keine Skrupel, von Blues und Bebop hinüberzuschwenken zu Balladen und Bossa Nova und gelegentlich eine Spur Metal einzustreuen. Die grüblerischen Klänge von "Hills Of Saturn" ließen sich sogar als Prog-Rock definieren. Wer Kennedys Album "East Meets West" mit der polnischen Klezmer-Band "Kroke" kennt oder seine eigenwillige Reminiszenz an Jimi Hendrix bei "The Nigel Kennedy Experience", der wird auch hier Nigels Handschrift wiedererkennen. Blue Note |
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Die Grand Dame des Vocal Jazz, Cassandra Wilson, legt mit "Loverly" eine betörende wie rhythmisch komplexe Auswahl von Jazzstandards vor, die sie mit befreundeten Spitzenmusikern wie Marvin Sewell (Gitarre), Jason Moran (Piano), Herlin Riley (Drums), Percussionist Lekan Babalola und Bassist Lonnie Plaxico sowie Gastauftritten von Reginald Veal und Trompeter Nicholas Payton für Blue Note einspielte. Zusätzlich hat Cassandra Wilson mit ihrem Team eine gemeinsame Originalkomposition beigesteuert, das groove-betonte "Arere". Blue Note |
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Musik als Streicheleinheit
Diese Scheibe ist ein Stück Weltmusik im allerbesten Sinne. Hier hat sich eine unglaubliche Allstar-Band zusammengefunden um eine der begnadetsten Sängerinnen unserer Zeit zu begleiten. Im Konzert wird man all die Großen die sich hier versammelt haben (viele aus Manfred Eichers ECM-Universum) wohl so schnell nicht zusammenbekommen uns so bleibt uns nur das andachtsvolle Lauschen dieser berückenden Klänge, die mit dem Mittel des Jazz die slawische mit der Afrikanischen Kultur auf sinnfällige Weise verbinden und so das Wesen dieser Musik erfasst, das alle kulturen verbindet. Dass Anna Maria Jopek auf diesem Album zu ihrer polnischen Muttersprache zurückgefunden hat ist dabei ein großes Glück. |
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Der befreite Genius Yaron Herman, der „erst“ seit seinem 16. Lebensjahr Klavier spielt, ist mittlerweile 24 Jahre alt und hat, ursprünglich aus Israel stammend, in Paris eine künstlerische Heimat gefunden. Ohne zu übertreiben kann man ihn schon jetzt zu den großen Jazzpianisten zählen, was er auch auf dieser CD eindrucksvoll belegt. Nach seinem bezaubernden und etwas verträumten 2006er Solo-Album „Libera Me“ geht’s in der Triobesetzung schon etwas direkter zur Sache wobei aus den verschiedensten Einflüssen (z.b.Police, Björk, Leonard Cohen) eine packende Mischung entsteht, bei der sich Simon Tailleu (Bass) und besonders Gerald Cleaver (Drums) als kongeniale Partner erweisen. Wenn man weiß, dass der hochbegabte Yaron Herman sich der Musik über mathematische und philosophische Aspekte näherte beeindruckt die Lebendigkeit dieser Aufnahmen umso mehr. |
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Musik zum Nachhausekommen Während dem Klaviertrio im Jazz oft etwas akademisches, weihevolles anhaftet, gilt es doch als die Königsklasse bei Jazz, vergleichbar mit dem Streichquartett in der klassischen Musik, gibt es einige jüngere Ensembles, wie das schwedische Esbjörn Svensson Trio oder Bred Mehldau, die dieser Sparte ein neues entspannteres Outfit verpassen. Auch Triosence haben in dieser Bewegung ihren Platz. Gespielt werden Eigenkompositionen, die wie beim grandiosen „Heart In The Head“ schon mal an Pat Metheni erinnern, meist gut gelaunt und locker daherkommen und weit entfernt sind von Keith Jarret’scher spiritueller Extase. |
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Afrikanische Rhythmik und japanische Lebendigkeit, dazu westliche Melodik und die Harmonik des Jazz,das alles gehört zu dieser spannenden Reise, deren Ausgangspunkt und Ziel aber doch unverkennbar die vietnamesische Musik ist. Und die in einer Begegnung von Vergangenheit und Gegenwart mündet, der die Zukunft gehört. |
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Wenn Ella Fitzgerald und Joe Pass zusammen ist Studio gegangen wären, wäre vielleicht etwas herausgekommen wie diese Scheibe, die unverhohlen beiden Vorbildern huldigt. Diesmal sind die musikalischen Weichen eindeutig auf Jazz gestellt und es werden erstmalig ausschließlich Standards zum Besten gegeben. Die Sängerin Patti Cathcart und der Gitarrist Tuck Andress bewegen sich sonst ja geschickt zwischen Folk, Jazz und einfach guter Musik und sind in der Konsequenz ihrer 2-Stimmigkeit für viele Duos wie dem deutschen Friend ’n Fellow zum Vorbild geworden. Wobei sich Tuck Andress hier als fulminanter Gitarrist und Bassist auf ein und dem selben Instrument erweist. Man muss nicht unbedingt in „a sentimental mood“ sein um die Platte zu hören, schaden kann es aber auch nicht. |
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Markus Miller gehört zu den wenigen stilbildenden E-Bassisten im Jazz. Spätestens bekannt geworden durch seine Mitarbeit an Miles Davis bahnbrechendem Funk-Album „Tatu“ ist Miller ein gefragter Studiomusiker, der seit einigen Jahren auch immer wieder erfolgreich mit Soloplatten auf sich aufmerksam macht. Diesmal sind wieder exzellente Partner sind wie in diesem Falle Poogie Bell, Lalah Hathaway., Keb' Mo', Dave Sanborn, Tom Scott, Michael "Patches" Stewart, Bernard Wright mit von der Partie. Alles in allem sehr funky, wenn auch nicht ganz so grandios wie sein 2005er Album „Silver Rain“. |
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"Das aufregendste Pianotrio der Welt" (DIE ZEIT) holt unter dem einfachen Titel [em] 3 zu einer der komplexesten Klangmeldungen des gegenwärtigen Jazz aus. |
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Im Gegensatz zu anderen Protagonisten der westlichen Avantgarde ist Nik Bärtschs Priorität nicht, um jeden Preis Neues zu schaffen. Durch das Spielen im "musikalisches Biosystem" seiner Band Ronin, wachsen und gedeihen die Stücke. Der Klang der Band ist auf dem zweiten ECM-Album "Holon" freier und zugleich unauflöslich geworden, ohne daß die Kraft des Grooves darunter gelitten hätte. Seine Beziehung zum Jazz hat Nik Bärtsch ebenso sehr in der Kunst der Interpretation wie in der Kunst der Improvisation neubewertet. |
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"Als am 22. November 2006 in der Hamburger Musikhalle das letzte Konzert der Tuesday Wonderland Tour zu Ende ging, da hatte ich das Gefühl, mein absolut bestes e.s.t. Konzert gehört zu haben. Die Band hat an diesem Abend nochmals alles gegeben und das Hamburger Publikum trug sie auf Händen. Der NDR hatte das Konzert mitgeschnitten und ich konnte es kaum erwarten, die Aufnahmen mit Abstand zu hören. Als ich den Mitschnitt dann endlich von Burkhard Hopper, dem Manager von e.s.t., bekam, war klar, ich hatte mich nicht geirrt. An diesem Abend hat e.s.t. Geschichte geschrieben." SIGGI LOCH, Labelgründer ACT |
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Das Debut wurde weltweit veröffentlicht, bemerkenswert für ein Erstlingswerk. Fans in England oder Italien wissen den Bandsound ebenso zu schätzen wie Musikliebhaber in Asien, für das amerikanische Fernsehen wurde ein Bandporträt produziert. Auch geographisch hat sich etwas getan im Trio, denn Pianist und Komponist Martin Tingvall ist wieder nach Südschweden umgezogenen, von wo er die Geschicke des Trios dirigiert. Frappierend ist die Konstanz, mit der die drei jungen Musiker – Martin Tingvall/Piano, Omar Rodriguez Calvo/Bass und Jürgen Spiegel/Drums – ihren eigenständigen Gruppensound auf „Norr“ weiterverfolgt und verfeinert haben. Elegische nordische Balladen wie „Utsikt“, „Snårestad Folkvisa“ oder „Båtsregn“ wechseln sich ab mit groovebetonten Stücken wie „Grrr“ , dem fast Lyle Mays inspirierten „Barnslig“ oder „Mjau“ ab, das in seiner Leichtigkeit ähnlich erraschend daherkommt wie früher vielleicht ein Calypso wie „St.Thomas“ bei Sonny Rollins. Die formal stark klassisch orientierte Ballade „Bachibas“ steht neben Rockern wie „Monster“ oder dem hidden track „Vikingen“, allem gemein ist dabei ein Bandsound, der schon beim ersten Album als einzigartig erkannt werden konnte. Das Tingvall Trio gehört zweifellos zu den wenigen jungen Ensembles, die sowohl live als auch mit ihren bisherigen Einspielungen einen neuen, eigenen Weg beschreiten. soulfood |
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Die Gospelgruppe The Blind Boys of Alabama wurde vor ca. sechseinhalb Jahrzehnten gegründet,lange bevor Elvis, Little Richard oder Al Green auf den Bühnen erschienen, aber die ewig jungen Blind Boys of Alabama stehen noch immer, obwohl alle der Künstler über Siebzig sind, an der Spitze der Gospel-Hitlisten, und haben in den letzten vier Jahren alljährlich einen neuen Grammy, die höchste Auszeichnung der Musikbranche, erhalten... |
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Diese sanfte, kräftige Stimme stammt aus dem Süden, genauer gesagt aus Georgia, wo die Pfarrerstochter in Ihrer Kindheit und Jugend viel Spirituals und Gospel gesungen hat wie man heute noch gut hören kann. Stilistisch entfernt sich diese Platte vom Jazz, der für die ersten beiden Produktionen eher stilbildend war und betont die Songwriterqualitäten der 27-jährigen. Das wird viele Jazz-Fans enttäuschen. Es ist aber genau diese bunte Mischung aus Blues, Folk, Pop und natürlich auch Jazz die durch Lizz Wrights wunderbare Bluesstimme zusammengehalten, ganz offensichtlich auch die Ohren jüngerer Hörer (und auch Käufer) in der ganzen Welt findet und deren stilistischen Radius kräftig in Richtung anspruchsvollerer Musik erweitert. |
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Wer nur die hervorragenden Bossa-Nova-Platten von Eliane Elias kennt wird sich vielleicht wundern, dass die 47jährige Brasilianerin auch eine hervorragende Jazz-Pianistin ist. Bill Evans wahr dabei eins ihrer großen stilistischen Vorbilder und nicht unwichtig ist natürlich, dass Elias heute mit Marc Johnson, dem langjährigen Bassisten des Bill-Evans-Trios, verheiratet ist. Die Kompositionen, der diese Produktion zugrunde liegen, sind Skizzen die Evens seinem Bassisten in Form von Tonbändern hinterlassen hat und die von Eliane Elis sorgfältig transkribiert und auch betextet wurden und wunderbar von Klassikern wie „My Foolish Heart“ oder „Waltz For Debby“ ergänzt wurden. Herausgekommen ist eine sehr gediegene Trioplatte auf der man neben den zurückhaltenden Gesangsnummern in den vollen Genuss von Elias’ kon(-)genialen Pianospiel kommet, die diesem Tribute-Album ihren eigen unverwechselbaren Stil verleiht. |
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Die brasilianische Pianistin und Sängerin mit Wohnsitz in New York kehrt mit diesem fulminanten Tribute-Album zum Label Blue Note zurück. Über die gesamte Länge ihres neuen Albums gelingt es der Jazzpianistin und Sängerin die Essenz der verstorbenen Pianolegende Bill Evans zu treffen und doch ihre ganz eigenen Talente als Komponistin, Interpretin, hervorragende Solistin und auch Sängerin hervorzuheben. Blue Note
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Dies ist ein wahrhaft fulminantes Debüt! Dies könnte eine Richtung sein Richtung sein, in der sich der Jazz weiterentwickelt und viele neue, jünger Hörer findet ohne die älteren zu verlieren. Man hört die entspannte Club- und Loungeness ebenso wie die spannungsreichen Basslinien des Klassischen Jazz und die Sanftheit der neuen Crooner. Alles was hier geschieht ist neues Material, das sich manchmal anhört, als wären es gut abgehangene Jazzklassiker. Wenn auch keine Dissonanzen das Ohr erreichen sind die Aufnahmen des 25jährigen New Yorkers keinesfalls Mainstream sondern Qualitätsware und gehören schon jetzt zu den 2008er Highlights. |
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Marilyn Mazur ist seit rund 20 Jahren in der ganzen Welt als einzigartig innovative Perkussionistin bekannt. Diesen Ruf verdankt sie vor allem ihrer Zusammenarbeit mit Miles Davis. Der Trompeter hatte sie seinerzeit ermuntert, seiner Musik Farbe und Atmosphäre zu verleihen. Marilyn selbst meinte einmal, sie hätte eine "malerische Rolle" innegehabt, welche Sie meisterhaft fortntwickelte. Zum Zuge kommt ihr Gespür für Klangfarben und Atmosphäre natürlich auch auf "Elixir", ihrem neuen ECM-Album mit dem Saxophonisten Jan Garbarek. ECM |
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Natürlich sind sie keine wirklichen Schwestern aber der Name Puppini gehört wenigstens einer der drei Ladies, die sich während ihres Studiums auf dem Trinity(!) College Of Music über den Weg liefen. Marcella, die Namensgeberin wollte eigentlich Modedesignerin werden, was sicher einer der Gründe für die perfekt inszenierten Performance der drei ist, die weit über Ihre Auftritte in der Öffentlichkeit hinausgeht und die etwas überinszeniert wirkt. Ein Andrew-Sisters-Revival wäre nicht sonderlich originell und auch erfolgreich, wenn es sich lediglich auf die Wiederauferstehung der Legende beschränken würde und Versuche in diese Richtung hat es wahrlich schon viele gegeben. Nein hier swingt eine große Prise Zeitgeist mit, der zugegebenermaßen solchen Unternehmungen derzeit auch besonders gewogen ist. Besonders natürlich wenn neben der stimmlich perfekten Darbietung zu den Jazz-Standards auch die unvermeidlichen 80er Hits kommen wie der Barry-Manilow-Klassiker "Could It Be Magic" oder "Walk Like An Egyptian" der der Bangels. Alles in allem hat sich das Trio stilistisch weiterentwickelt und zeigt auf seinem zweiten Album eine größere Bandbreite als auf ihrem Debüt "Betcha Bottom Dollar" das im vorigem Jahr auf Anhieb weltweit die Jazz-Hitparaden stürmte. |
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Die legendäre Band OREGON hatte vor 35 Jahren angefangen ihren eigenen typischen Sound zu gründen, der als natürlicher musikalischer Treffpunkt bis heute Gültigkeit hat. Es gibt nichts Eindeutigeres, als Band einen eigenen Sound zu haben, der – wer denkt schon in Jahrzehnten - grenzenlos , irgendwo zwischen Jazz, Folk, World angesiedelt ist und dennoch ausgesprochen großen Wert auf eine Balance zwischen Komposition & Improvisation legt. 000 Kilometers ist nach der erfolgreichen Veröffentlichung von „Prime“ (CAMJ 7773-2 ) das zweite Album, das Oregon für das Label CAM Jazz vorlegt. Die 12 Tracks sind dem langjährigen Freund und Konzertagenten Thomas Stöwsand gewidmet , der über 30 Jahre mit der Band gearbeitet hatte und sie so manche Kilometer durchs Land schickte! Ein tolles Album, bei dem die Band ihren weltmusikalischen Kosmos Mühelos entfaltet. |
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e.s.t. live in hamburg dokumentiert ein absolut überragendes Konzert, bei dem die legendäre Intensität der Live-Auftritte von e.s.t. in jeder Note zu spüren ist. e.s.t. live in hamburg ist das erste Live-Album der Band seit zwölf Jahren, auf das die Fans ungeduldig gewartet haben und das sie gewiss nicht enttäuschen wird! Es ist eine exakte Wiedergabe des Hamburger Konzertes und enthält neben Live-Versionen von sieben Songs aus dem Album Tuesday Wonderland drei weitere Highlights aus dem Repertoire von e.s.t. |
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Surrender to Rio de Janiereo Der etwas divenhafte Ton der 30jährigen Kanadierin erinnert manchmal an Barbara Streisand, übertrifft diese technisch allerdings haushoch. Die Arrangements dieser Produktion stammen von von der brasilianischen Samba-Legende Sergio Mendez, der neben Toots Thielemans ("Caminhos cruzados") und Ivan Lins ("Rio de Maio") auch zu hören sind. Die daraus folgende Vermutung, dass diesmal vorwiegend brasilianische Songs bearbeitet wurden trifft ins Schwarze. Nicht die Klassiker des Genres die ohnehin überall zu hären sind erklingen hier, sondern eher unbekannte Kompositionen von Tom Jobim, ("Caminhos cruzados" und "Só tinha de ser com você"), Ivan Lins ("Rio de Maio") und Marcos und Paulo Valle ("If You Went Away"). Auch Stevie Wonders "Overjoyed" wurde kongenial umgesetzt. Manchmal weben Streicher und Saxophon etwas sehr gewaltige Klangteppiche in denen man bisweilen versinkt und die Produktion etwas seicht klingen lassen, was aber von Monheits wunderbarer Stimme wieder wettgemacht wird. |
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Der Flug des Cellos durch den Abend Das ungewöhnliche an den Arbeiten der belgischen Komponistin Myriam Alter ist, dass die Musik die hier erklingt, wie improvisiert klingt, aber durchkomponiert ist. Dadurch entsteht eine Konzentriertheit auf den instrumentalen Klang, der dadurch unterstrichen wird, dass sie mit Jazz- und klassikerprobten erstklassigen Musikern arbeitet. Besonders dominierend auf diesem Album ist der brasilianische Cellist Jaques Morelenbaum der auch in beiden Bereichen zuhause ist und eine zusätzliche Leichtigkeit in dieses Album bringt, dass manchmal fast kling wieder der Soundtrack zu einem sommerlichen Roadmovie. |
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Entspanntes Tribute Album des langjährigen Miles-Davis- Bassisten dessen Spielfreude und Lockerheit sich durch die grandiosen Bassläufe auf den Zuhörer überträgt. Man spürt natürlich die Lücke, die das Fehlen von Davis’ Trompete hinterlässt und gerade diese Leerstellen sind die grandiosesten Verbeugungen vor dem Meister, die seit langen zu hören waren. Von Davis selbst stammt übrigens nur ein Titel, aber die anderen gehörten zum ständigen Miles-Davis-Repertoire. Einsamer Höhepunkt natürlich Stella by Starlight. |
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I'll keep playing the Blues, until I’m down in my grave“ singt Willie Salomon in ‚Back On The Road’ - man glaubt es dem gebürtigen Straubinger sofort. Kaum jemand spielt hier zu Lande amerikanische Blues- und Roots-Music authentischer, als der Autodidakt, der sein Gitarrenspiel zu wahrer Meisterschaft entwickelte. Einflüsse wie Louisiana Red, Mississippi John Hurt oder Robert Johnson verbindet er gekonnt mit Elementen aus Swing, Ragtime, Gospel und Folk. Auf ‚Just In Time’ überzeugt er mit feinfühligem Spiel, fesselnden Spannungsbögen und faszinierendem Groove, wenn er sich vor der amerikanischen Gitarrenmusik der 20er bis 40er Jahre verbeugt. Willie Salomon spielt diese Stücke im Fingerstyle, koloriert sie mit erdigem Slide-Spiel und singt dazu mit relaxter Stimme Geschichten, wie nur der Blues sie kennt. Ein großartiges Album. Oder um ‚Back On The Road’ noch einmal zu zitieren: „Willie’s Blues ain’t bad!“ rough trade |
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Wenn man diese Scheibe auf dem Weg zur Arbeit im Ohr hat kann eigentlich nicht mehr viel schief gehen außer vielleicht dass man kurzerhand seine Pläne ändert und lieber Barfuss um über eine vom Tau feuchte Wiese zu tanzen oder eine Tag am Meer oder noch besser in einem Eishotel zu verbringen. Der Stil von Stacey Kent hat sich seit ihrem letzen erfolgreichem Album wieder ein wenig gewandelt: weg vom klassischen Jazz, hin zu freieren liedhafteren Formen. Natürlich sind die Chansons von Serge Gainsbourg nicht ganz unschuldig an diesem Eindruck. Besonders aber gehen die vertonten Gedichte des japanischen Lyrikers und Stacey Kent-Verehers Kazua Ishiguro ins Ohr die er extra für dieses Album geschrieben hat. |
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Ein sternengleiches Funkeln: Live-Album der norwegischen Sängerin Wie keine zweite verkörpert sie das Songwriting des modernen Skandinaviens: Kari Bremnes gilt längst als norwegische Joni Mitchell und entwickelte sich in den zwei Dekaden ihrer Karriere von einem nationalen Star zu einer Künstlerin von internationalem Format. |
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Frisch mit einem W.C. Handy Award ausgezeichnet, erscheint mit Skunkmello nun das neueste Album des Königs der neuen Country und Roots Blues-Musik. Superbe Gitarren- und Banjoarbeit und pechschwarzer Gesang im Stile von Taj Mahal machen dieses Album schon jetzt zu einem Meilenstein. Hochkarätig unterstützt wird Guy Davis von John Platania (Van Morrison Band), T-Bone Wolk und Mark Naftalin. |
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"My New Orleans" ist das lang erwartete neue Album von Harry Connick Jr. und zugleich eine berührende Hommage an dessen Heimatstadt, die noch immer unter den Folgen des Hurricanes "Katrina" leidet. Jazz, Gospel, R&B, Blues und Funk sind nur einige der in New Orleans lebendigen Stile, die den Sänger und Schauspieler geprägt haben. Für Connick Jr. drückt "My New Orleans" alles aus, was ihm New Orleans bedeutet - heraus kam ein musikalisches Füllhorn von Songs, die von der traumatisierten Metropole inspiriert oder mit ihr verbunden sind, aufgenommen mit Connicks fantastischer Big Band. Das reicht von Klassikern wie "Working In The Coal Mine", "Careless Love" oder "Lazy Bones" bis zu vier neuen Songs aus der Feder von Connick Jr. selbst. Sony BMG |
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400 Jahre Oper - der perfekte Anlass für Klazz Brothers & Cuba Percussion, sich dem Thema Oper zu widmen. "Opera Meets Cuba" ist das neue Album nach dem sensationellen Erfolg von "Mozart Meets Cuba", mit dem sie mehrfach im TV (ARD Maischberger "Mozart Show", ZDF "Eine große Nachtmusik") auftraten und in die Pop-Charts stürmten. Für das Album wurden sie mit dem zweiten Echo Klassik ihrer Bandgeschichte ausgezeichnet. Für "Opera Meets Cuba" hat sich das deutsch-kubanische Ensemble nun die größten Hits der Operngeschichte vorgenommen und in ihrem unverwechselbaren kubanischen Rhythmus- und Soundgewand eingespielt. Von "O Mio Babbino Caro", dem "Sklavenchor" aus Nabucco, dem "Triumphmarsch" aus Aida, Händels "Ombra Mai Fu", Wagners "Tannhäuser"-Ouvertüre, "La Donna È Mobile", "It Ain't Necessarily So" bis zum Can Can aus Offenbachs Orpheus und "Leise Leise" aus Webers Freischütz. Die Premiere findet in würdigem Rahmen statt: am 10.11. spielt die Band in der Dresdner Semperoper, gefolgt von einer "Opera Meets Cuba"-Tour durch ganz Deutschland. |
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Schon im Jahr 2004 hat die Hip-Hop Königin unter ihrem bürgerlichen Namen Dana Owens auf dem gleichnamigen, in Deutschland leider nicht erschienenen, Album überzeugend Ihr Debüt als Jazz-Sängerin gegeben und daran offenbar gefallen gefunden. Diesmal wagt sie sich mit dem Phoebe Snow-Klassiker „Poetry Man“ sogar in Country-Gefilde und auch dies gelingt ihr natürlich, so dass der Song sogar der Opener geworden ist. Überhaupt ist man beeindruckt von der hohen Musikalität, der Vielseitigkeit und dem unglaublichen Jazz-Feeling, dass man bei einer Hip-Hoperin nicht unbedingt erwartet hätte, zumal die Arrangemants alle doch recht traditionell daherkommen. Aber das ist ohnehin der Trend. Das nächste Album soll auf jeden Fall wieder Hip Hop werden, mal sehn ob's dann noch klappt. |
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Dieser Konzertmitschnitt aus dem Jahr 2001 überrascht in mehrfacher Hinsicht: Launiges, offensives Trio-Spiel wie man es nach den eher introvertierten Veröffentlichungen der letzten Jahre nicht für möglich gehalten hätte. Diese Spielfreude überträgt sich auf die Zuhörer nicht nur im Konzertsall, so dass man unweigerlich ins mitwippen kommt, was einem bei Keith Jarret sonst eher selten passiert. Der zweite angenehme „Schock“ besteht darin, dass sich das Trio wieder die Standards aus dem American Songbook vorgenommen hat, die nach Jarretts Meinung ja immer noch nicht „fertiggespielt“ sind. So erlebt man wie die Klassiker von den drei gereiften Künstlern mit fast jungenhafter Unbekümmertheit im Moment des Spiels neu verwoben werden, so das wunderschöne Figuren entstehen und man hofft, dass noch möglichst viele der über 100 Jarrett-Konzerte in den ECM-Archiven das Licht der Welt erblicken mögen. |
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Soul/Funk/Jazz - exzellent begleitet Von den vielen hervorragenden skandinavischen Jazz-Sängerinnen, deren Aufnahmen in den letzten Jahren das Licht der Öffentlichkeit erblickten war Caecilie Norby einer der ersten und auch einer der vielseitigsten, den so jazzig diese Scheibe auch daherkommt, kann man ebendsogut auch grooviges und souliges finden bis hin zu gefühlvollen Balladen. Genau diese Mischung ist es die das Zuhören zu einem Erlebnis der Spitzenklasse macht, natürlich auch weil sie von den besten Musikern begleitet wird, die man derzeit in Europa finden kann. Neben einem Duett mit Curtis Steigers sind natürlich Lars Danielson (dem sicher der erste Titel gilt), Ulf Wakenius und auch wieder Randy Brecker mit von der Partie.
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Endlich erscheint das verdiente zeitgemässe Tribute an die grosse Dame des Jazz, Pop und Folk in einem Digipack. 14 brandneue Nina Simone Remixe von den heissesten und anerkanntesten Remix Genies der aktuellen Musikszene - Ralphi Rosario, Coldcut, Francois K. (U2, Mick Jagger, Depeche Mode), Tony Humphries (Janet Jackson, Chaka Khan) uvm. Die besten Titel wurden für diese Zusammenstellung auserwählt: "Ain't Got No - I Got Life", "To Love Somebody", "Here Comes The Sun", "O-o-oh Child" etc. Sony BMG |
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Der spanische Gitarrist widmet sich auf diesem Album der Musik des Komponisten Luys de Narváez, dessen Werke noch heute als Höhepunkt der Renaissance-Musik gelten. ECM |
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Für den kanadischen Pianisten Paul Bley ist Improvisation "Nahrung für das Hirn der Hörer". Mit diesem einstündigen Recital wird "das leise Genius des Jazz" seinen eigenen Ansprüchen mehr als erecht. ECM |
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Der dritte Mann zu zweit Dieses Album ist nur auf den ersten Blick eine Referenz an den Orson-Wels-Filmklassiker sondern vielmehr eine Huldigung des Produzenten Manfred Eicher, der als „dritter Mann“ hinter den Reglern schon langen mit beiden zusammenarbeitet. Es ist kein stilles Album geworden sondern eher ein, manchmal etwas aufgeregter, aber doch sehr konzentrierter Dialog zwischen Trompete und Piano von, wie kann es bei zwei Italienern anders sein, großer Lebendigkeit. |
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